Raimund Egger

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Raimund Egger

Raimund Egger (* 6. Februar 1956) war von 1994 bis 2013 Bürgermeister der Tennengauer Gemeinde Bad Vigaun.

Leben

Der Lehrer und Gastwirt Raimund Egger (ÖVP) war seit 1994 Bürgermeister von Bad Vigaun. Davor war er seit 1988 Obmann des Tourismusverbandes gewesen. In seiner Amtszeit als Bürgermeister konnte Egger auf zahlreiche Erfolge verweisen. So erhielt der Ort eine neue Hauptschule und den Status eines Kurortes und wurde daraufhin in Bad Vigaun umbenannt. Im Jahr 2005 begann ein Streit um die Nutzung eines ehemaligen Gasthauses im Ortsteil St. Margarethen als Bordell, der schließlich vor dem Verfassungsgerichtshof in Wien landete (2010 wurde das Gebäude schließlich abgerissen).

Im Oktober 2007 wurde Egger mit der Gemeindevertretermedaille des Landes in Gold ausgezeichnet.

Egger wurde bei den Bürgermeisterwahlen am 1. März 2009 mit 67,5% der Stimmen gegen seinen SPÖ-Herausforderer im Amt bestätigt.

Raimund Egger Ehrenbürger von Bad Vigaun

Verleihung der Ehrenbürgerschaft von Bad Vigaun an Raimund Egger: v.l. Vizebürgermeister Alexander Sartori, Altbürgermeister Raimund Egger, LHStv. und Gemeindereferent Wilfried Haslauer und Bürgermeister Fritz Holztrattner

Drei Wochen nach seinem Rücktritt als Bürgermeister von Bad Vigaun, am 17. Mai 2013, gab es ein großes Abschiedsfest für Raimund Egger. Für seinen Einsatz als Bürgermeister durch fast 19 Jahre wurde ihm aufgrund eines einstimmigen Beschlusses der Gemeindevertretung die Ehrenbürgerschaft verliehen, sein Nachfolger Fritz Holztrattner überreichte gemeinsam mit Vizebürgermeister Alexander Sartori die Urkunde.

Landeshauptmann-Stv. Dr. Wilfried Haslauer gratulierte auf dem Dorfplatz beim Festakt, dem die Vereine ein besonderes Gepräge gaben. Haslauer betonte, Egger habe wesentlich den Aufschwung von Vigaun und (seit 2002) Bad Vigaun geprägt, er habe große Investitionen in die Wege geleitet und verwirklicht.

Gemeinderat Michael Neureiter gab einen Überblick über die vergangenen zwei Jahrzehnte im Dorf: „Des Dorf kennt ma nimmer!“ war der Hinweis auf die großen Projekte wie Hauptschule, Dorfplatz oder Parkplätze. „Aber Dorf ist’s nu immer!“ verwendete Neureiter für die Stärken des bunten dörflichen Lebens der 2 000-Einwohner-Gemeinde: „Raimund Egger war als Bürgermeister kein Dorfverwalter, sondern ein Dorfgestalter, er war kein Zuschauer, sondern ein Zupacker: Er ließ nicht gewähren, sondern führte zusammen und hielt zusammen!

Als Gratulanten stellten sich beim Fest für Raimund Egger die meisten der Tennengauer Bürgermeister und einige Altbürgermeister ebenso ein wie eine Delegation der Marktgemeinde Stratzing, der Partnergemeinde von Bad Vigaun. Die Verantwortlichen der Bad Vigauner Vereine und Einrichtungen stellten sich bei Egger mit einer Dankurkunde „für seinen Einsatz als Bürgermeister durch 19 Jahre, für seine aktive Unterstützung des Vereinslebens und für alle Initiativen zur Förderung der dörflichen Gemeinschaft!“ ein.

Das war ein enormer Lebensabschnitt!“ meinte Raimund Egger in seinen Dankesworten: „Ich habe den Einsatz nicht gescheut, wir haben etwas bewegt! Ich hoffe auf eine gute Zukunft in unserem Bad Vigaun!

Bildergalerie

Quellen

  • Salzburger Nachrichten
  • Quelle MMag. Michael Neureiter, Raimund Egger Ehrenbürger von Bad Vigaun, Presseaussendung
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