Brucker Schwelle

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Die Brucker Schwelle

Die Brucker Schwelle ist jene Geländehöhendifferenz zwischen der Zeller Furche im Zeller Becken und dem Salzachflussbett im Süden der Furche bei Bruck an der Großglocknerstraße.

Geschichte

Schon 1584 wurde der Wasseraustausch des Zeller Sees und der Salzach durch eine Salzachregulierung weitgehend unterbunden. Es kam nur mehr fallweise zu Hochwässern.

Der heutige Wasserstand des Zeller Sees wurde dann mit der Tieferlegung der Salzach um rund einen Meter durch Sprengung der Brucker Schwelle ab 1852 erreicht. Das Kaiser Franz Denkmal in Stuhlfelden wurde 1837 auf Initiative von Ignaz von Kürsinger errichtet und erinnert an Kaiser Franz II./I., der durch die Salzachregulierung die bis dahin versumpften Pinzgauer Salzachtalböden urbar gemacht hat.

Diese Sprengung der Brucker Schwelle bewirkte, dass das Zeller Moos in Wiesen, teilweise sogar in Ackerland umgewandelt wurde.

Diese Schwelle stellt eine bedeutende Änderung des Salzachtalcharakters dar. Fließt die Salzach im Oberpinzgau auf eher schwachem Gefälle, bringt die Brucker Schwelle eine deutliche Verengung in den Unterpinzgau auf einen Kilometer bei gleichzeitigem Anstieg des Gefälles des Flusses. Nur wenige Kilometer weiter folgt die Taxenbacher Enge.

Quelle