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Bruderhaus Hallein

Das Bruderhaus in Hallein befand sich in der ehemaligen Bruderhausgasse Haus Nr. 22.

Geschichte

Das Bruderhaus war ursprünglich eine selbständige soziale Einrichtung zur Aufnahme alter oder gebrechlicher armer Stadtbewohner. Es war mit Hilfe der alten Bruderschaften entstanden.

In einer Urkunde aus dem Jahr 1489 werden das Bürgerspital und das Bruderhaus als „die Spitalhäuser in der Zagelau“ erwähnt.

Der Apostolische Administrators des Erzbistums Salzburg Ernst Herzog von Bayern stiftete mit Urkunde vom 29. Mai 1544 eine Wiese „In der Au auf der Frey“ in Kaltenhausen zunutze der armen Leute in dem Bruderhaus. In seiner Zeit erfolgte 1554 ein Umbau des Gebäudes und er erließ eine neue Hausordnung. Mit Urkunde vom 29. Mai 1544 stiftete Ernst eine Wiese „In der Au auf der Frey“ in Kaltenhausen zunutze der armen Leute in dem Bruderhaus.

In einer Urkunde, ausgestellt am 4. Dezember 1682 von Fürsterzbischof Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg wird eine Stiftung eines „Seelpadts“ für die Armen des Bruderhauses in Hallein erwähnt.

Später wurde es mit dem Bürgerspital vereinigt.

Quelle