Felix Osendorfer

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Erinnerungstafel an Pater Felix Osendorfer an der Pfarrkirche Bürmoos

Geistlicher Rat Pater Felix Bruno Osendorfer OSB (* 8. Jänner 1902 in Bad Aibling, Oberbayern; † 7. Juli 1971 in Obersulz, Niederösterreich) war römisch-katholischer Priester in Bürmoos.

Leben

Felix Bruno Osendorfer war Benediktinerpater aus Michaelbeuern. Am 10. Juli 1932 wurde er zum Priester geweiht und feierte seine Primiz in Bad Aibling.

1933 kam er als Kooperator in die Pfarre Bürmoos, wo er sich große Verdienste um den Aufbau der Pfarrgemeinde erwarb. 1951 initiierte er das Kirchenbaukomitee und engagierte sich um den Bau der Pfarrkirche Bürmoos, die am 12. August 1956 eingeweiht wurde. Am 21. November 1955 wurde er als Pfarrvikar nach Obersulz in Niederösterreich versetzt, wo er bis zu seinem Ableben tätig war.

Pater Felix wurde von der Erzdiözese Salzburg entgegen den Wünschen und Erwartungen nicht als Pfarrer eingesetzt . Rechtlich begründete die Diözese die Versetzung damit, dass ein Angehöriger eines Benediktinerstifts rechtlich nicht als Pfarrer einer Weltkirche fungieren könne. In der Bevölkerung wurde jedoch vermutet, dass seine weltoffene und liberale Einstellungen konservativen Kreisen ein Dorn im Auge gewesen sei und diese schon längere Zeit beim Erzbischof Klage darüber geführt haben Die örtliche Bevölkerung gab ihren Unmut über die Entscheidung der Erzdiözese unter anderem durch einen Boykott des Einweihungsgottesdienstes Ausdruck, bei dem nur sechzehn Personen anwesend waren. .[1]Bestattet wurde auf dem Friedhof der Benediktinerabtei Michaelbeuern.

Publikation

  • Mitten unter'm Gulaschkochen. Heitere und besinnliche Gedichte von Pater Felix Osendorfer. Bürmoos, Eigenverlag Wolfgang Bauer, 2012

Quellen

Einzelnachweise