Günter Eich

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Günter Eich (* 1. Februar 1907 in Lebus an der Oder, Deutschland; † 20. Dezember 1972 in Großgmain) war einer der wichtigsten deutschen Lyriker und Hörspielautoren.

Eich und Salzburg

Geboren als Bauernsohn im Osten Deutschlands studierte Günter Eich Rechtswissenschaften, Ökonomie und Sinologie in Leipzig, Berlin und Paris. Er brach das Studium ab und arbeitete ab 1932 als Schriftsteller. Im Zweiten Weltkrieg kam er in amerikanische Kriegsgefangenschaft, nach seiner Rückkehr begründete er die deutsche Literatengruppe Gruppe 47 mit. 1953 heiratete er die österreichische Autorin Ilse Aichinger und zog mit ihr 1963 nach Großgmain.

In seiner Zeit in Salzburg entstanden noch zahlreiche Hörspiele für die Radiosender der ARD, sowie die Gedichtbände Zu den Akten (1964), Anlässe und Steingärten (1966) und Nach Seumes Papieren (1972), sowie die Prosatexte Maulwürfe (1968) und Ein Tibeter in meinem Büro (1970)

Eich starb am 20. Dezember 1972 an einer Herzerkrankung.

Nach dem Schriftsteller wurde der Günter-Eich-Preis für Lyrik benannt, der von 1984 bis 1990 dreimal im Rahmen der Rauriser Literaturtage vergeben wurde.

Quellen

Weblinks