Immaterielles UNESCO-Kulturerbe

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Zum immateriellen UNESCO-Kulturerbe zählen Praktiken, Darstellungen, Ausdrucksformen, Wissen und Fertigkeiten, die Gemeinschaften, Gruppen und gegebenenfalls Einzelpersonen als Bestandteil ihres Kulturerbes verstehen.


Allgemeines

Somit werden unter diesem Begriff auch die Instrumente, Objekte und kulturellen Räume, die mit dem jeweiligen immateriellen Kulturerbe in Zusammenhang stehen, erfasst. Es wird in fünf Bereiche definiert, deren Übergänge fließend sind:

  • Mündlich überlieferte Traditionen und Ausdrucksformen, einschließlich der Sprache als Trägerin des immateriellen Kulturerbes
  • Darstellende Künste
  • Gesellschaftliche Praktiken, Rituale und Feste
  • Wissen und Praktiken in Bezug auf die Natur und das Universum
  • Traditionelle Handwerkstechniken

Kennzeichen eines immateriellen Kulturerbes ist, dass es von einer Generation an die nächste weitergegeben, fortwährend neu gestaltet wird und den Gemeinschaften ein Gefühl von Identität und Kontinuität vermittelt.

Immaterielles Kulturerbe in Salzburg

Länderübergreifende Bräuche

Daneben hat Salzburg auch Anteil an folgenden über mehrere Bundesländer verteilten Elementen:

  • Apothekeneigene Hausspezialitäten: das Wissen um ihre Herstellung und die dazu erforderlichen Gerätschaften;
  • Falknerei: die Kunst, mit Vögeln zu jagen;
  • Köhlerei: Handwerkstechnik aus dem bäuerlichen Umfeld, die primär der Erzeugung von Holzkohle dient;
  • Märchenerzählen: die Kunst, die Menschen mit Geschichten auf spielerische und geistig anregende Weise zu unterhalten;
  • Österreichische Volkstanzbewegung;
  • Vogelfang im Salzkammergut.

Siehe auch

Weblinks

Quellen