Lisa Mitterbauer

Aus Salzburgwiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Lisa Mitterbauer

Lisa Mitterbauer (* 13. September 1992) in der Stadt Salzburg ist eine Salzburger Mountainbike-Sportlerin.

Karriere

Mit zwölf Jahren bestritt Lisa Mitterbauer in Koppl ihr erstes Mountainbike-Rennen. Die talentierte Sportlerin fand Aufnahme im Salzburger Schulsportmodell (SSM), wo sie im Jahr 2011 maturierte. Zuvor stellte sie ihr Talent mit Staatsmeistertiteln in den Kategorien U15 in den Jahren 2005 und 2006 unter Beweis. Mangels heimischer Konkurrenz bestritt sie früh Wettkämpfe im Ausland, die Cross-Country-Spezialistin konnte in der Folge immer wieder mit beachtlichen Resultaten im Weltcup aufzeigen. 2010 siegte sie beim Rennen in Dalby Forest (England) in der Junioren-Kategorie.

Bei der Weltmeisterschaft 2010 in Mount Saint Anne in Kanada belegte sie Platz sieben in der Juniorinnen-Kategorie. Ein Jahr später konnte sie ein "halbes" Heimrennen bestreiten, da die Weltmeisterschaft in Champéry (Schweiz) stattfand. Dort ist ihr Team Bikepark.ch daheim, für das sie mittlerweile startete. In der Kategorie U23 gelang ihr dabei der achte Platz.

Mitterbauer ist Angehörige des Heeressportzentrums im ULSZ Rif und trainiert im Olympiazentrum Salzburg unter anderem mit Gerald Bauer.

Das ehrgeizige Ziel, die Qualifikation für die Olympischen Spiele in London 2012 zu schaffen, musste Lisa Mitterbauer bald abschreiben, da die Kriterien sehr hoch angesetzt waren. In der Saison 2012 fuhr Mitterbauer erstmals zum Staatsmeistertitel im Cross-Country. Bei der Mountainbike-WM 2012 in Saalfelden erfüllten sich die großen Hoffnungen für sie nicht: Schon kurz nach dem Start des U23-Cross-Country-Rennens prallte sie gegen einen Baum, weil sie einer gestürzten Konkurrentin ausweichen musste. In der Folge war nur der enttäuschende 25. Platz für sie drin.

Bei den österreichischen Meisterschaften 2013 im Cross-Country gab es für sie Silber. Den Weltcup der U-23-Mountainbiker beendete sie 2013 auf Rand sieben, mit dem sie eigentlich sehr zufrieden ist[1]. Insgesamt fuhr die 21-jährige Heeressportlerin in diesem Jahr 25 Rennen.

Im August 2014 fuhr sie mit Rang 3 ihr bestes Weltcupergebnis im kanadischen Mont Saint Anne ein. 2015 gelang ihr ein zweiter österreichischer Meistertitel in der Allgemeinen Klasse. Ab 2015 fuhr Mitterbauer im Weltcup für das französische BH-SRSuntour KMC, welches weltweit zu den drei größten und erfolgreichsten Teams zählt. 2016 raubte ihr eine langwierige Viruserkrankung die Chance auf Olympia 2016 in Rio. 2018 wechselte die Flachgauerin zum italienischen Four Es Racing Team.

2019 beendete Mitterbauer ihre aktive Sportkarriere. Bei ihrem Heimatclub in Koppl trainiert Lisa Mitterbauer Talente während sie eine Ausbildung zur Psychotherapeutin absolviert.

Quellen

  1. Zitat Salzburger Woche, Ausgabe Flachgauer Nachrichten, 19. September 2013