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Maria Schram

Ehrung im Juni 2015 im Mozarthaus St. Gilgen, Landesrat a.D. Sepp Eisl, Maria Schram, LH Dr. Wilfried Haslauer und Bürgermeister Otto Kloiber

Maria Schram (* 5. Mai 1940 im damaligen Protektorat Böhmen und Mähren; † 20. September 2019 in St. Gilgen) ist Mäzenin des Kulturvereins Mozartdorf St. Gilgen.

Leben

1945 zog Maria Emanuela Martha Schram mit ihrer Familie nach St. Gilgen; sie besuchte hier vier Klassen der Volksschule und danach drei Jahre das Mädchenreform-Gymnasium in der Gstättengasse in Salzburg. 1953 übersiedelte sie in die Schweiz. Obwohl seither Schweizer Staatsbürgerin, hat sie ihre enge Bindung zu St. Gilgen ihr ganzes Leben lang aufrechterhalten und verbringt einen Teil des Jahres in ihrem Haus in St. Gilgen.

Auszeichnungen

Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer verlieh Maria Schram am 12. Juni 2015 das Große Verdienstzeichen des Landes.

Der Kulturverein Mozartdorf St. Gilgen verwaltet und betreibt das Mozarthaus Sankt Gilgen mit dem Ziel, das denkmalgeschützte und kulturhistorisch bedeutende Haus im Andenken an die Familie Mozart zu erhalten. Als gemeinnützige Nonprofitorganisation ist der Verein auf Einnahmen aus der Vermietung des Mozarthauses sowie öffentliche und private Fördergelder angewiesen. Zum Erhalt und zur Weiterentwicklung des Andenken Mozarts hat Maria Schram einen wesentlichen Beitrag geleistet. "Maria Schram hat sich durch ihr persönliches Engagement und beherztes Wirken sowie durch großzügige Stiftungen an soziale und kulturelle Einrichtungen in der Gemeinde St. Gilgen höchste Verdienste erworben", sagte Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer bei der Überreichung des Großen Verdienstzeichens des Landes an Maria Schram im Mozarthaus in St. Gilgen.

Sie war zudem Trägerin des Ehrenringes der Gemeinde St. Gilgen.

Quelle