Marie und Herbert Schmalzbach

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Stolperstein für Marie und Herbert Schmalzbach an der Ecke Linzer Gasse Nr. 53/Wolf-Dietrich-Straße Nr. 2

Marie Schmalzbach (geborene Pirak) (* 30. August 1901 in Salzburg; † um/nach 1943 im KZ Auschwitz (ermordet), und ihr Sohn Herbert Schmalzbach (* 11. August 1929 in Salzburg; † um/nach 1943 im KZ Auschwitz (ermordet) waren Opfer des Nationalsozialismus in Salzburg.

Leben

Schmalzbach gehörte dem jüdischen Glauben an, war seit dem 19. August 1928 verheiratet mit Oskar (* 6. Dezember 1890) und hatte mit ihm einen Sohn: Herbert (* 11. August 1929). Die Familie war unter der Adresse Linzer Gasse 53/Wolf-Dietrich-Straße 2 registriert. Das Haus gehörte Schmalzbachs Mutter Gisela, die im Erdgeschoss ein Konfektions- und Modegeschäft führte, während die Privaträume im 1. Stock der Familie vorbehalten blieben.

1938 wurden sowohl die Geschäftsräume, als auch die privaten Wohnräume der Familie enteignet. Schmalzbachs Mutter Gisela emigrierte mit ihren zwei anderen Kindern zunächst nach London, später nach Amerika.

Schmalzbach selbst bekam, ebenso wie ihr Gatte und ihr Sohn, kein Visum und musste daher nach Frankreich gehen, wo sie im Februar 1939 in Paris eintraf. 1942 wurde die Familie verhaftet, zunächst im Camp de Casseneuil interniert, später in das Camp de Drancy gebracht. Am 9. September des gleichen Jahres erfolgte die Deportation nach Auschwitz. Lediglich das Todesdatum von Schmalzbachs Gatten Oskar ist bekannt: 27. Jänner 1943. Schmalzbach und ihr Sohn verloren, soweit dies eruierbar ist, ihr Leben gleich nach ihrer Ankunft in Auschwitz. Die genauen Todesdaten sind nicht euriebar.

Zum Andenken an Marie und Herbert Schmalzbach wurden am 18. April 2013 an der Ecke Linzer Gasse Nr. 53/Wolf-Dietrich-Straße Nr. 2 zwei Stolpersteine verlegt.

Quelle