Markus Eggenhofer

Aus Salzburgwiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Markus Eggenhofer im GEPA-Bild

Markus Eggenhofer (* 11. Dezember 1987 in Radstadt im Pongau) ist ein Salzburger Skispringer, der für den Skiclub Bischofshofen startet.

Karriere

Eggenhofer machte erstmals 2005 mit einem siebten Platz beim FIS-Cup in St. Moritz (CH) auf sich aufmerksam. 2006 stand er in Einsiedeln (CH) als Zweiter auf dem Stockerl. 2007 feierte er auf seiner Heimschanze in Bischofshofen die ersten zwei Siege im FIS-Cup, der 3. Leistungsstufe hinter dem Welt- und Kontinentalcup. Auch bei einem FIS-Cup auf der Olympiaschanze von 2010 in Whistler (CAN) holte er den Sieg. Von da an ging es für Markus Eggenhofer steil bergauf.

2008 konnte er auch im Sommer-Kontinentalcup reüssieren, sprang in Lillehammer (N) zum ersten Mal aufs Stockerl und gewann in Villach am 21. September 2008 vor erfahrenen Weltcupspringern wie Wolfgang Loitzl. In der Gesamtwertung belegte Eggenhofer den 2. Platz.

Am 18. Oktober 2008 kürte er sich auf der Normalschanze in Villach zum Vizestaatsmeister – mit nur einem halben Punkt Rückstand auf Gregor Schlierenzauer. In seinem ersten Weltcupspringen am 29. November 2008 in Kuusamo (FIN) belegte Eggenhofer Rang 22, nachdem er sich als Zwölfter fürs Finale qualifiziert hatte. Wenig später gelang ihm am 20. Dezember 2008 beim Springen in Engelberg (CH) mit Platz acht seine erste Top-Ten-Platzierung.

In der Saison 2010 fand sich Eggenhofer aber genauso schnell, wie er im Jahr davor aufgestiegen war, wieder in der 2. Leistungsstufe, dem Kontinentalcup. Nur während der Vierschanzentournee durfte er als Teil der nationalen Gruppe (erhöhtes Springerkontingent des Veranstalterlandes) in Innsbruck und Bischofshofen an den Start gehen und qualifizierte sich auf seiner Hausschanze auch für den Bewerb. In der Gesamtwertung des Kontinentalcups belegte er als viertbester Österreicher Rang fünf.

2014 begann Eggenhofer seine Tätigkeit als Trainer für die Nordische Kombination für den beim Österreichischen Skiverband.

Quellen