Paul Ausserleitner

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Paul Ausserleitner (*3. Februar 1925 in Bischofshofen; † 9. Jänner 1952 ebendort) war ein Salzburger Skispringer der Sepp-Bradl-Ära.

Leben

Ausserleitner war 1949 österreichischer Skisprungmeister und siegte in diesem Jahr auch am 20. März beim traditionellen Zistelspringen am Gaisberg mit dem damaligen Schanzenrekord von 55 Metern vor 10 000 Zuschauern. Beim Training zum Dreikönigsspringen stürzte der Bischofshofener am 5. Jänner 1952 auf seiner heimatlichen Hochkönigschanze so schwer, dass er wenige Tage später im Krankenhaus an den Folgen starb.

Ihm zu Ehren wurde die Hochkönigschanze in Paul-Ausserleitner-Schanze umbenannt. Sie ist seit 1953 Austragungsort des Abschlussbewerbs der Vierschanzentournee.

Sportliche Erfolge

Im Spezialsprunglauf wurde Ausserleitner 1942 in Spindelmühle deutscher Jugendmeister, 1948 in Radstadt Salzburger Landesmeister und 1949 in Villach österreichischer Meister.

Quellen

  • Stadt Salzburg
  • Skiclub Bischofshofen