Schach-Landesverband Salzburg

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Begriffsklärung
Dieser Artikel informiert den Salzburger Schach Landesverband. Über die schachhistorische Entwicklung informiert der Artikel Geschichte des Schachspiels in Salzburg.

Der Schach-Landesverband Salzburg (SLV) ist ein Sport-Fachverband (rechtlich ein Verein).

Allgemeines

Der Schach-Landesverband Salzburg wurde am 24. August 1950 gegründet. In frühen Schach-Zeiten wurde diese Tätigkeit zwischen den Schachvereinen, insbesondere von der Salzburger Schachgesellschaft (1910) aus koordiniert.

Mitglieder des SLV sind die 28 Schachvereine (Klubs) und Schachsektionen von Sportvereinen im Bundesland Salzburg und angrenzenden Regionen von Oberösterreich, bei mehreren Spielgemeinschaften.

Auch viele Spieler aus dem angrenzenden bayrischen Rupertiwinkel sowie Gastspieler (bzw. sogenannte Legionäre) wirken im Verband mit. 1 833 Vereinsspieler (inkl. Gastspieler) mit nationaler Elozahl sind beim SLV gemeldet, davon 705 aktive Meisterschaftsspieler (Stand 2016).

Der Verband organisiert und koordiniert mit den Vereinen das Spielgeschehen, insbesondere die Mannschaftswettkämpfe, Einzel-Landesmeisterschaften und Entsendungen im Bundesland Salzburg.

Es gibt

  1. das klassische Turnierschach (Standardschach),
  2. das Schnellschach (Rapidschach) und
  3. das Blitzschach

als Formen des Nah(kampf)schachs.

Für
4. das seltenere (Problem-) Kompositionsschach und
5. das Fernschach
werden meist ergänzend Computerprogramme und Internet eingesetzt (Formen des Hybridschachs).

Bei den Mannschaftswettkämpfen wird in Leistungsklassen und Regionen, von der 2. Klasse bis zur Bundesliga-A (vor 2003 als Staatsliga-A bezeichnet) gespielt.

Schach wird von der Landessportorganisation (LSO) und der BSO, wie auch international in ca. 100 Staaten, als Sport anerkannt.

Die psychische Wettkampfkomponente und Belastung unter zeitlichem Druck ist dabei sehr hoch anzusetzen. Die Stärkemessungen und Organisationsformen erfüllen sportliche Erfordernisse.

Der Weltschachverband (FIDE) ist Mitglied des IOC, des Olympischen Komitees.
Auch das IOC hat Schach als Sport anerkannt, aber noch nicht als olympische Sport-Disziplin. (ÖSB/S-Aktiv 7/2016).
International finden sich 175 Föderationen in der FIDE-Ratingliste (Stand 2016). Mitglieder hat die FIDE ca. 190.


Historisch: In der ersten Republik gab es noch keinen Salzburger Landesverband. Die Gründung wurde zwar 1927 von der Schachgesellschaft angedacht, dessen Aufgaben erfolgten aber in der ersten Republik noch durch eine Arbeitsgemeinschaft der drei (damaligen) Stadt-Vereine, der Salzburger Schachgesellschaft (1910), des SK Maxglan und SK Gnigl-Itzling.


Spielstärkemessung

Diese erfolgt in

  1. Leistungsklassen (beim Mannschaftsschach)
  2. Graden und
  3. Ratingzahlen (3.1.internationale Fide-Rating und 3.2. nationale Elo).

Anmerkung zu den Graden:
   internationale: GM, IM, FM und CM (CM = FIDE-Meisterkandidat, wurde 2002 neu eingeführt)
  (frühere) nationale: ÖM (bzw. NM) und MK

Die (früheren) nationalen Grade, ÖM (bzw. NM = nationaler Meister) und MK (=nat. Meisterkandidat), werden vom ÖSB aufgrund der Einführung der internationalen FIDE-CM und -FM Grade seit 2015 nicht mehr neu verliehen (alte Grade bleiben aber bestehen).
In der nationalen ELO werden mehr und auch schwächere Turniere als im internationalen FIDE-Rating, z.B. auch Klubmeisterschaften, erfasst.
Weil Mädchen und Frauen zumeist schon traditionell weniger intensiv spielen, oder mehr unter sich, gibt es neben den allgemeinen Graden auch eigene „w" Grade (woman, weibliche).

Spitzenschach

Insbesondere die Klubs und Spielgemeinschaften SIR (früher Inter, Süd, Royal) Schwarzach, Ranshofen, Mozart-1910 und ASK sind (meistens) Bundesliga-Vereine (Bundesliga-A/B).

Gespielt wurde Schach privat und in kleinen Spielzirkeln seit dem späten Mittelalter, auch zur Mozart-Zeit, in Gasthäusern, Salons, später in den bürgerlichen Kaffeehäusern, gelegentlich immer schon.
Es hatte auch immer schon über die Jahrhunderte Schwankungen, Abschwünge und Aufleben von Neuem gegeben.

Die Spielregeln und Figurenzüge sind einem sehr hohen Teil der Bevölkerung bekannt.

Erst die erhöhte Mobilität (Mannschaftsschach), mehr Freizeit, der zunehmende Wettkampfcharakter, formale Strukturen der Zeitkontrolle, Trainings- und Turnierformen führten historisch dann zu juristischen und sportlichen Organisationsformen, bis zum jetzigen Spitzen-Schachsport.
Schon vor über 100 Jahren wurde Schach aber auch schon in den Sportzeitungen gebracht.

Wobei sich der Landesverband mehr dem Jugend- und Breitenschach widmet.

Schach ist an sich interdisziplinär und beinhaltet sowohl sportliche, künstlerische, kulturelle, wie wissenschaftliche Attribute, neben der gesellschaftlichen und sozialen Komponente eines geselligen Klublebens.

Dachverbände

ASKÖ: Die vielen ASKÖ-Bewerbe, von offenen Schüler-, Jugend-, Einzel-, Blitz- und Mannschafts- LM und BLM sind/waren zumeist Schnellschach-und Blitz-Bewerbe. Fast immer seit ca. 1957 vom ASK organisiert.
(ASKÖ Vereine waren/sind: ASK, ESV Bischofshofen, ATSV Ranshofen, RIF, Konkordiahütte-Tenneck, ASKÖ Radstadt, WSK Trimmelkam, (von 1990 bis 2010 auch SC Inter Salzburg), um 1950er kurz auch die Mühlbacher Knappen (siehe Egger)
1990: Salzburg wird ASKÖ-Bundesmeister (aber mit einer weitgehend Ranshofener Staatsligamannschaft (IM K. Mathe, FM Werner Dür, FM Ulli Fößmeier, FM Franz Hager).
1993: Franz Waggerl (Inter) wurde überraschend ASKÖ-Bundes-Einzel-Meister.
1994: Großes ASKÖ (auch Freiluft-Schach-Fest (organisiert von SC Inter) am Itzlinger Anton-Kronreif-Center.
Quellen: weiteres siehe ASK Chronik

Union: Sieben – teils offene – Union LM´s gab es vom Nov. 1980 bis 1986; vor allem über den USK Uttendorf (wobei die 1985er mit Elowertung erfolgte).

Der ASVÖ fördert (etwas) einige Klubs.[1]

Anmerkungen:
Computer, Internet, konkurrierende Games, gesteigertes Outdoor- und Fitness-Verhalten verödeten zwar einige Klubleben, erhöhten aber wiederum den Wissensstand gigantisch.
Schach steht in der Freizeit- und Fitnessgesellschaft in hoher Konkurrenz mit vielen Spielen und Programmen, bietet aber dem hobbymäßigen Gelegenheitsspieler, dem geselligen Klubmenschen, bis sportlich engagiertem Kämpfer, doch so einiges an Herausforderung, Belebung der grauen Zellen, als auch Vergnügen.

In den Quellenangaben, insbesondere der Homepage des Verbandes, sind die weitere historische Entwicklung, Elozahlen, Verbands-Funktionäre, Ergebnisse der Einzel. und Mannschafts-Landesmeisterschaften abgebildet.


Grade, Titel und Salzburger Spitze

Anmerkung:
GM, IM, FM und CM sind internationale FIDE-Grade (des Weltschachverbandes).
Großmeister, Internationaler Meister, FIDE-Meister, FIDE-Meisterkandidat (ähnlich etwa im Go, oder den Kampfsportarten Judo, Karate, … mit Gürtel- und Dan-Graden).

NM und MK Nationaler Meister (früher ÖM) und Meisterkandidat (MK), sind nationale Grade, die durch den ÖSB bis 2015 vergeben wurden).
Anmerkung: Ein FM war zugleich auch NM.

FIDE-Rating
Fide-Rating bzw. Elo ist ein mathematisches Ratingsystem, eine Spielstärkemessung, die nun auch mit Modifikationen bei diversen anderen Sportarten verwendet wird.
Bei Neueinsteigern, Jugendlichen, oder wenig Partien, ergeben sich höhere Schwankungsbreiten und Unschärfen.


Titelträger, angeführt mit ihren historisch höchsten internationalen Rating/ Elozahlen (/Monat/Jahr):
der im Salzburger Landesverband (der über das Bundesland Salzburg hinaus reicht) ansässigen Spieler (also ohne Legionäre).

GM: Josef Klinger (2520,7/1990, inaktiv)

IM (und WGM) +Eva Moser (1982-2019) (2471,Juli/2012) . Aufgewachsen in Tamsweg/Kärnten; dann Grazerin. Sie hatte allerdings nie beim SLV gespielt.

FM (=FIDE Meister;)
Reinhard Hanel (2385,7/1990), Dr. med, Ex-LM (Landesmeister)
Harald Herndl (2375,7/1998, inaktiv), Dr. tech.., Ex-LM, 5. Schnell-StM 1997
Jörg Kraschl (2360,1/1996) 1992: Jugendstaatsmeister U-18, inaktiv),
Franz Hager (2340,7/1985, inaktiv), Dr. jur., Ex-LM
Engelbert Schöppl (2325,1/1987)
Werner Mikenda (2315,1/1983), Dr. , Ex-LM, Bad Ischler, nur in den 1960/70ern in Salzburg (in Wien FM)
Johann Fischer, DI(2315,7/1990, inaktiv), DI, 1981 Grazer Stadtmeister
Emanuel Frank (2301/2020)
Alman Durakovic (2345/2014), BIH, Schach-A-Trainer.


CM = FIDE-Meisterkandidat (Anmerkung: Dieser Titel wurde von der FIDE 2002 neu eingeführt; Vorraussetzung: Rating über 2200).
Arthur Hinteregger (2241/7/2001), 3-facher Ex-Landesmeister,
Johann Mayerhofer (2215/5/2011).
Herbert Gottsmann (2206/4/13)
Anmerkung: alle 3 Spieler waren zuvor auch schon nationale MK.
(Mag. Mathias Burschofsky und Thomas Mroz erfüllen zwar die Kriterien, aber fehlender Antrag an die FIDE).
Leon Fanninger ist der beste Nachwuchs (2x Landesblitzmeister 2018 u. 2019)


Nationale Grade des ÖSB (Elo/Monat/Jahr)

NM (Nationaler Meister, früher als "ÖM" bezeichnet):
Josef Ager (2330/7/1998) ATSV Ranshofen
Walter Klimitschek (Dr. med., Ex-LM, Staatsligaspieler in den 1970ern, Mozart; inaktiv).
Heinz Peterwagner (2241/7/2003; Mozart)
+ Wolfgang Hackbarth (1940-2018), ATSV Ranshofen, 2x LM (1974 u. 1976), Staatsligaspieler

MK (Nationale Meisterkandidaten):
Juro Ljubic (CRO; 2291/2002); 3-facher Ex-LM; von der ELO auch CM, fehlender Antrag;
Alarich Lenz (2280/7/90) wurde in Wien MK
Siegfried Teufl (2258,1/00), Ex-LM
Wolfgang Schwaninger (2255/7/04), wurde in Wien MK, wie auch seine Gattin Ulrike S.(WMK),
Robert Scheiblmaier, Mag. (2236/1/02), Mag.,RA,EX LM und Stadtmeister
Christoph Löffler (2186/7/06) MK über die B-Liga West erreicht
+Harald Hicker (1941-2018), Elo 2179/10/05; Mozart), Dr jur., starker Spieler seit den 1960ern, Ex-Stadtmeister
Gerhard Spiesberger(2166/5/11), Ranshofen), Ex-LM
Johann Fischbacher (ca 2150 nat Elo; LM 1978, inaktiv) Ex-LM
Gerhard Mikenda (Dr., nun wieder beim LV-Oberösterreich),
Lukas Prüll (2009/10/07; ASK), zeitlich letzter MK als Ex-LM

WMK (weibliche Meisterkandidatinnen
Christa Hackbarth (2005/1/1998), Ex-wLM, Ranshofen
Michaela Hapala, DDr. ,Ex-wLM, (wMK in Ost-Österreich erreicht)
Eva Wunderl (ca. 1900/2018), EX wLM, ÖS (nationale Schiedsrichterin)
Ortrun Göschl, Mag. (ca. 1960; wMK in OÖ erzielt)
Inaktive wMK: Edith Hanel (ca. 1830), Lydia Seiringer, Brigitta Cimaroli (2x ExLM, ca. 1840),..
Anmerk.: Die Mörwald Schwestern, Magdalena (ca. 1840) und Miriam, zählen aktuell neben Kata u. Sophia Vicze zu den besten Salzburger Spielerinnen.

Anmerkung: Die österreichischen (nationalen) MK (wMK) und ÖM/NM Grade werden auf Grund der internationalen FIDE-Grade seit 2015 nicht mehr vergeben.


FIDE-Kompositionsschach:
IM Stefan Schneider (24.4.1908–12/1980). 1974 wurde der Pongauer Maler und Grafiker FIDE-Internationaler Meister im Problemkompositionsschach (damals noch ohne Computerunterstützung mit ca. 300 beachtlichen Problemen).
Prof. Johann Hollik (1927-2020), teilte 1990 den 1. Preis im Problemlöser-Wettbewerb der „Deutschen Schachzeitung". Redakteur der SN-Schachecke bis 2006.


Fernschach (ICCF Titel):
SIM Adolf Pöhr (+) (=senior IM, =IM Stärke über langen Zeitraum)
IM Max Aigmüller (†), 1995, knapp vor Verleihung des Fernschach Europameister-Titels verstorben.
IM Kurt Wallner (+) SK Hallein
SIM Fritz Fleischanderl (Mozart)
IM Herbert Doppelhammer (2020 verliehen; ASK/ ATSV Ranshofen)
CCM Reinhard Vlasak (2020 verliehen; ASK)
Anmerkung: Die ersten 4 hatten damals ihre Titel mit noch weit schwächerer Computerleistung erkämpft.


Frühere (historische) Spieler vor Einführung der Rating-und Elozahlen können zeithistorisch vergleichend nicht angeführt werden.
Infolge mehrfacher Berechnungsänderungen und abgesenkter Einstiegswerte, insbesondere bei der Jugend, über die letzten Jahrzehnte, können die aktuellen internationalen Ratings auch nicht immer stringent mit früheren Zeiträumen verglichen werden.

Computer, Internet und Softwareentwicklung haben Training, Analysemöglichkeit, Wissen und Tempo revolutioniert und internationalisiert.
Salzburg hatte auch durchwegs immer nur mehr oder weniger schachlich engagierte Hobby-Spieler, außer zeitweise den Profi J. Klinger.

Weltweit ist infolge der Technik eine starke Verjüngung und Verbreiterung der Spitze, aber auch eine starke Internationalisierung des Schachs (insbesondere nach Ost und Fernost) feststellbar.
Aufgrund des sehr hohen Trainings-Zeitaufwandes, der sonstigen Lebensführung (und der doch geringen finanziellen Aussichten), bleibt Schach im Westen zumeist doch nur ein interessantes Hobby.

International und auch in Österreich hat das inzwischen sehr gute junge Frauen-Spitzenschach stark zugenommen, während das Hobby-Breitenschach der Männer im mittleren Alter hingegen doch stagniert.
Hier machen sich Fitnesstrend, Gemütlichkeit, beruflicher Druck, PC-Spiele, bzw. Internet bemerkbar.
Das Interesse am Schach gehen auch quer durch alle Berufsparten.

Von den jüngeren Spitzen sind die Frank Brüder, insbesondere FM Emanuel F. und Leon Fanninger, sowie die Mörwald Schwestern die aktivsten und zählen zum sehr guten Nachwuchs.

Nachbarschaft, Gäste und Legionäre: Zahlen = höchstes internationales FIDE-Rating.

Aufgrund der Grenzlagen haben immer schon viele gute, vor allem bayrische und deutsche Profi- und Semiprofis in Salzburg mitgespielt.
Seit den 1970er-Jahren, etwa der bayrische Meister IM Klaus Klundt (Deutscher Seniorenmeister), in den 1990ern die GM Klaus Bischoff (Deutscher Meister 2013 und 2015), GM Stefan Kindermann (geborener Österreicher, 2585/1/95), GM Gerald Hertneck, aktuell GM Hans-Joachim Hecht, FM Dietrich König, FM Ulrich Fössmeier, Martin Stielfried, Andreas Lickleder.
Aktuell der Freilassinger Bernhard Besner, Arnulf Westermeier, oder schon langjährig, die Wiener FM Dr.Klaus Opl und FM Peter Roth, früher mit dem steirische IM Georg Danner (2455/7/94).
Der ungarische GM Peter Leko spielte in seinen Jugendjahren bei Ranshofen.
SC Neumarkt verstärkte sich mit Kärntnern, USC-Uttendorf mit einigen Steirern, die Schwarzacher mit kroatischen GMs.

Insbesondere der ASK, Ranshofen und Ach-Burghausen haben aufgrund der Grenzlage etliche "Grenzgänger" in ihren Reihen.
Andererseits spielen etliche Salzburger widerum in Oberbayern mit, im Schachkreis Inn-Chiemgau.

Die aktuellen, aktiven Spitzenspieler: siehe: FIDE, Elolisten bei chessresults und Mannschaftsaufstellungen der SLV-Homepage.

Jugendschach: Erfolge
Magdalena Mörwald, Staatsmeisterin U-14 und U-16 (April/2017; U-16 2018).
Sie konnte für Salzburg bereits 7 goldene Jugend-Staatsmeistertitel erringen. z. B. EU-Meisterin U-12 (2013)
Miriam Mörwald, Silber-Staatsmeisterschaft W-U-14 (2016).
Daniel Elsässer (Oberndorf), Silber bei der M-U-10-Jugendstaatsmeisterschaft 2016,
Kata Vicze, ÖM W-U-10: Silber STM 2016
Leon Fanninger, Vize-LM 2017

Turniere

Jährlich finden im Sommer internationale Turniere im Bundesland statt:

Vereine (Sektionen) des Schach-Landesverbandes Salzburg

Stadt Salzburg und Umgebung

  • Allgemeiner Schachklub Salzburg (ASK)
  • 1. Salzburger Schachclub 1910, Mozart (Spielgemeinschaft mit Oberndorf und Bergheim)
  • Schachklub Salzburg-Süd (Die Stadtvereine Süd, Royal und seit 2016 Mondsee (statt früher Inter Sbg.) spielen unter der Spielgemeinschaft SIR).
  • Schachklub Royal Salzburg (SIR)
  • SC Inter Salzburg (früher in der Spielgemeinschaft SIR). Der Klub wurde 2018 umbenannt in: Wilhem Steinitz Schachakademie, einen reinen Ausbildungsverein.
  • Schulschach AG Österreich (deaktiv, keine Mannschaft)
  • Heeres-Sport-Verein Wals Sektion Schach (derzeit keine Mannschaft)
  • Sportunion Bergheim, Sektion Schach (Spielgemeinschaft mit Mozart und Oberndorf)
  • Kroatischer Schachverein SK "Pjesak"(Spielgemeinschaft mit Schwarzach)
  • (der Postsportverein/Sektion Schach spielt beim ASK)

Flachgau und Tennengau

  • Halleiner Schachklub
  • Schachklub Golling (Spielgemeinschaft mit Konkordiahütte)
  • Schachfreunde Rif (derzeit keine Mannschaft)
  • Schachvereinigung Oberndorf-Laufen (Spielgemeinschaft mit Trimmelkam und Mozart)
  • Union-Schachclub Seekirchen
  • Schachclub Neumarkt am Wallersee
  • Schachfreunde Mattighofen
  • Naturfreunde Raiffeisen Mondseeland, Sektion Schach
  • Museumsverein Obertrum am See
  • WSV-ATSV Ranshofen Schach
  • SPORTUNION Raiba Hochburg-Ach, Sektion Schach (Anmerkung: Ach-Burghausen)

(1. SK Bad Ischl (OÖ, Vorgänger 1936) war von 1959 bis 1998 beim SLV Salzburg).

Pongau und Pinzgau

  • Sportverein Schwarzach im Pongau, Sektion Schach
  • Sportverein Konkordiahütte-Tenneck, Sektion Schach
  • Schachclub ASKÖ Radstadt
  • Sportclub Taxenbach, Sektion Schach
  • Union Billard- und Schachclub Bruck, Sektion Schach
  • Union Sportclub Uttendorf, Sektion Schach
  • Heeres-Sportverein Saalfelden, Sektion Schach (Spielgemeinschaft mit Uttendorf)
  • Schachklub Zell am See
  • Pinzgauer Schachsenioren

Die Einzel- und Mannschafts-Landesmeister finden sich unter Archiv auf der Homepage des SLV.

Weblinks

Quellen

  • Homepage des SLV
  • Schach Aktiv, das österreichische Schachmagazin (monatlich) und frühere Wiener Schachzeitung.
  • Salzburger Sportjahrbuch des Landes
  • Kopp, Georg: Der Salzburger Sport von 1945-1983. Aufbaujahre. Land Salzburg, 1996, Seite 110 (zu Schach).
  • Herndl, Gerhard, DI: SIS (Zeitschrift des SLV), und frühere Halleiner Schachzeitung.
  • Schachvereins Chroniken:
  • Rettenbacher, Robert: 50 Jahre ASK Chronik. Salzburg 2005.
  • Dies, Rudolf: 80 Jahre-Mozart. 1990; nach der Chronik von "Mattl" (Matthias) Röhrenbacher: 1. Salzburger Schachklub 1910. Jubiläum 1910-1960. Salzburg 1960.
  • Egger, Martin, Dr. (Hrsg): Festschrift: 30 Jahre Schachklub Neumarkt (am Wallersee). 168 Seiten. Neumarkt. 2015.
  • Scheichl, Walter, Dr.; Reithofer, Eduard; Wallner, Kurt: u.a.: 50 Jahre. Jubiläumsbuch des SK Hallein. Hallein 2004. Ergänzung: 60 Jahre Chronik. Hallein. 2014.
  • Chronik des SK Oberndorf-Laufen
  • Eder, Herbert, u.a.: 40 Jahre Schachfreunde Mattighofen. 2001.
  • Grundner, Alois: Online Chronik und Blog des USK-Uttendorf.
  • Grünwald, Johann: 50 Jahre Schachklub Taxenbach, 1959–2009 (seit 1978 beim SLV).
  • inoffizielle Chronik des SK Seekirchen (von Hans Fink u.a.).
  • Höllinger, Nina: Schach im Salzkammergut. Schach in Österreich. In: Betrifft widerstand 99. Dez. 2010. auch online.
  • Myslik, Helmut: 75 Jahre Chronik des SK Hietzing-Wien. Wien 1996.
  • Ussar, Reinhard: Festschrift: 140 Jahre Grazer Schachgesellleschaft 1877-1817. Graz 2017. auch online
  • SchachSport Informationsblatt LVOÖ ab 1982.
  • Baumberger, Albert, Ing.: Festschrift: 75 Jahre Vorarlberger Schachverband 1926-2001. 2001.
  • Modliba, Franz: Chronik des NÖSLV. Stand 2019. auch online.
  • Schachrubriken in: SN, Salzburger Tagblatt, SVZ-Schachwoche (1986–2014).
  • Österreichische Schachrundschau. Organ des (ehemaligen) österreichischen Schachverbandes. In: Wiener Sonntagsblatt. 9.9.1921.
  • Schach-Sonntag, auch "Der Sonntag". Mitteilungsecke des (ehemaligen) Linzer Arbeiterschachklubs. Hrsg.: Gottfried Eibensteiner
  • Süddeutsche Schachblätter 1907/1908
  • Strouhal, Ernst: acht mal acht: Zur Kunst des Schachspiels. Wien 1996. (Österreichischer Staatspreis).
  • Ehn, Michael: Geniales Schach im Wiener Kaffeehaus. 1750–1918. Wien 2017.
  • Holländer, Hans und Barbara. Schachpartie. Durch Zeiten und Welten. 369 Seiten, 350 Fotos. 2005. Zur allgemeinen Schach-Kulturgeschichte.
  • MCA (Hrsg.) und Dommuseum: Salzburg zur Zeit der Mozarts. Salzburg. 1991
  • Institut für Spielforschung und Spielpädagogik der Hochschule Mozarteum Salzburg. Katalog: Spielbücher und Grafik des 16.–18. Jahrhunderts (Manfred Zollinger, G.G. Bauer); und die Serie: Homo Ludens, der spielende Mensch. Band 4 (Schach). Salzburg, 1994.
  • KHM: Spielwelten der Kunst. Wien. 1998.
  • Poldauf, Susanna: Philidor: Eine einzigartige Verbindung von Schach und Musik. Berlin. 2001.
  • Forster, Hansen, Negele: Emanuel Lasker: Denker, Weltenbürger, Schachweltmeister. 2009.
  • Niemeyer, N., Schweiger, G.: Von der Krone zum Bürger. Schach in der höfischen und bürgerlichen Kultur von 1750–1850. Sonderausstellung in Grafing. München. 2011.
  • Strouhal,Ernst; Zollinger,Manfred; Felderer,Brigitte: Spiele der Stadt: Glück, Gewinn und Zeitvertreib. Wien 2013. Sowie: Ausstellung Wien Museum. Spiele am Beispiel von Wien, teilweise wohl auch historisch auf Salzburg umlegbar.
  • Pauser, Josef: LUST ON NUTZ VND EER/ HAT KAINEN BSTAND. Studien zu Spiel und Recht am Beginn der Neuzeit. Rechtswiss. Dis., UNI Wien. Wien 2009.
  • Sauberer, Willi: Schach-Lang-Läufer. Reihe "Spielgeschichten", Hgg. von Rainer Buland, Institut für Spielforschung an der Universität Mozarteum. Wien – Berlin 2013.
  • Sauberer, Willi: 20 Jahre weiß und schwarz. Schachklub Salzburg-Süd 1979–1999. Salzburg 1999.
  • Bruns, Edward: Das Schachspiel als Phänomen der Kulturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. 2003. LIT Verlag.
  • 65 Jahre Schachnovelle. Marginalia. Randbemerkungen zur Geschichte und Kultur des Schachspiels, Bd 1, 2007 (Hrsg.: Susanna Poldauf, A. Saremba).

Einzelnachweise

  1. Quellen: ASK-Chronik zu den ASKÖ- und USK-Uttendorf-Blog zu den Union-Bewerben.