Wolfgang Ausweger

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Wolfgang Ausweger
Wolfgang Ausweger (* 21. Februar 1956) war ein Salzburger Eishockeyspieler des HCS und SEC in den 1970ern und 1980ern.

Er wuchs bei seiner Großmutter auf und wenn der um 12 Jahre ältere Onkel Hermann Eishockey spielte, schaute Wolfgang begeistert zu. 1970 saß der talentierte Neffe beim HCS zum ersten Mal auf der Bank. Es folgten 18 Jahre mit HCS und SEC, mit 13 Teamberufungen inklusive Aufstieg in die B-Gruppe. Ab 1988 baute er die St. Gilgen Lakers auf. Ausweger unterrichtet Sport in der Sport- und Schwerpunkthauptschule St. Gilgen.

Was wurde aus ...

Mitte der siebziger Jahre mischten sich im Volksgarten auffällig viele Mädchen unter die strammen Fans des HCS. Zum Wolfi schauen. Salzburg hatte zu diesem Zeitpunkt schon viele Eishockey-Idole: Del John, Roberts, Zwickl, Hermann "Schwammerl" Ausweger. Wolfi, das war Ausweger II, "Schwammerls" Neffe. Jung, fesch, torgefährlich. An der Seite seines Freundes Eric Pfeiffer und später des Legionäre Rick Cunningham reifte Wolfgang Ausweger zu einer Leitfigur der Urahnen des Klubs Red Bull.

Wolfgang Ausweger heute mit 51 Jahren: Durchtrainiert, kein Gramm Fett und sein gewinnendes Lächeln ist ebenso geblieben, wie die Liebe zum Eishockeysport. Ein Mann "für immer jung", wie von Wolfgang Ambros/André Heller besungen.

Auswegers Eishockeywelt heißt nun St. Gilgen Lakers. Seit 1988 hat er den Klub aufgebaut und er steht nicht nur im Vorstand an der Spitze. Gemeinsam mit den Söhnen Patrick (21) und Daniel (23) bildet er eine erfolgreiche Sturmlinie. Der Lohn: Heuer gab es den zweiten Titel in der Chiemgau-Liga. Spiele der Bullen in seiner einstigen Wirkungsstätte Volksgarten schaut sich Ausweger hin und wieder an, aber: "Alles ist professioneller - für die Schlips-Gesellschaft. Die perfekte Soundanlage kann den Volksgarten-Roar der Fans nie und nimmer ersetzen. Außerdem gibt es keine einheimischen Idole. Das ist nicht gut."

Ausweger, der in der Sport- und Schwerpunkthauptschule St. Gilgen Sport unterrichtet, erlebte mit dem HCS und nach dem Konkurs mit dem Nachfolgerklub SEC alle Höhen und Tiefen. "Die Saison mit Rick Cunningham und Trainer Walter Znenahlik, noch ohne Hallendach, bleibt unvergesslich", sagt er und schwärmt: "Den KAC im ersten TV-Spiel 4:3 geschlagen, 5000 Zuschauer gegen Innsbruck!" Den Konkurs des HCS wegen acht Millionen Schilling Schulden hält er heute noch für "sinnlos". Auch der SEC schlitterte in die Pleite und mit diesem Klub hatte Ausweger 1984 sein bitterstes Erlebnis: Durch einen Gegentreffer 13 Sekunden vor Schluss war gegen Lustenau der sicher scheinende Wiederaufstieg in die Bundesliga dahin.