Christian Willomitzer

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Hofrat Dipl.-Ing. Christian Willomitzer (* 18. Jänner 1913; † 17. April 1984 in Salzburg) war Leiter der Salzburger Landesbaudirektion (Landesbaudirektor).

Inhaltsverzeichnis

Leben

Sohn des Landesgerichtspräsidenten Dr. Wilhelm Willomitzer, studierte Christian an der Technischen Hochschule Graz Bauingenieurwesen, wo er auch als wissenschaftliche Hilfskraft an der Lehrkanzel für Wasserbau tätig war. 1939 wurde er zum Kriegsdienst eingezogen, konnte aber noch 1941 seine Studien mit der 2. Staatsprüfung abschließen. Bei Kriegsende war er Oberleutnant und Batteriechef. 1945 trat er in den Salzburger Landesdienst. In der Wasserbauabteilung des Amtes der Salzburger Landesregierung oblag ihm zunächst die Bezirksbauleitung für den Pinzgau und den Pongau. Er gab den Anstoß für die im Jahr 1949 begonnene Saalachregulierung, die den Mitterpinzgau zwischen Maishofen und Saalfelden vor Überschwemmungen schützt. Als wasserbautechnischer Amtssachverständiger hatte er u. a. das große Projekt der Transalpinen Ölleitung durch das Felbertal zu begutachten, das 1967 fertiggestellt wurde.

Im Jahr 1964 wurde er mit der Leitung der Wasserbauabteilung betraut, 1966 zum Wirklichen Hofrat ernannt und am 1. Jänner 1967 zum Landesbaudirektor bestellt. In seine Amtszeit als Leiter der Landesbaudirektion fielen große Raumordnungsmaßnahmen und überregionale Verkehrsplanungen wie auch die praktische Erprobung des Salzburger Altstadterhaltungsgesetzes, die ihm als Vorsitzendem der Sachverständigenkommission für die Altstadterhaltung manche unsachliche Kritik zuzog.

Seit 1978 im Ruhestand, widmete sich Hofrat Willomitzer der Erforschung des Baudienstes im Land Salzburg und schrieb darüber ein Buch, dessen Veröffentlichung er nicht mehr erleben konnte.

Werke

Ehrungen

Willomitzers wurde durch Verleihung

ausgezeichnet.

Quellen

Zeitfolge
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