Erzbischöfliche Residenzen

Aus Salzburgwiki
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Im Laufe der Jahrhunderte gab es mehrere bischöfliche und erzbischöfliche Residenzen in der Altstadt von Salzburg.

Geschichte

Die erste Residenz des geistlichen Oberhauptes von Salzburg war in der Bischofsburg, etwa am heutigen Waagplatz. Seitdem 798 Salzburg geistliches Zentrum Bayerns geworden war und aus den Bischöfen Erzbischöfe wurden, residierte der Erzbischof in einem schmalen, länglichen Gebäude an der Westseite des Domplatzes, wo heute der Gebäudeteil der Benediktiner-Erzabtei St. Peter mit dem Langen Gang sich befindet. Das Erzstift St. Peter lag damals noch recht ungünstig unter den Hängen des Mönchsberges, etwa im Bereich des heutigen Friedhofs von St. Peter, wo häufig Steinschlag das Kloster bedrohte. Am heutigen Kapitelplatz befand sich das Domkloster.

Um 1120 ist dann der erste Bau der Alten Residenz zwischen dem heutigen Residenzplatz und der heutigen Sigmund-Haffner-Gasse urkundlich nachgewiesen. Unter Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau kam es dann zum Bau der Neuen Residenz, in die Wolf Dietrich jedoch letztlich doch nicht einzog.

Seit 1864 war dann das Erzbischöfliches Palais am Kapitelplatz Wohnort der Erzbischöfe.

Quellen