UNESCO Geopark Erz der Alpen

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Das neue Logo des UNESCO Geoparks Erz der Alpen (2022).
Abbild der restaurierten Himmelsscheibe von Nebra.
Erzweg Station St. Veit.

Der UNESCO-Geopark Erz der Alpen oder Erz der Alpen UNESCO-Global-Geopark, ist zum einen ein wissenschaftlich unterstütztes, fremdenverkehrswirtschaftliches Projekt zur Förderung des Fremdenverkehrs im Bundesland Salzburg, das den Pongau stärker als ehemaliges Bergbaugebiet positionieren soll.

Beschreibung

Damit soll die Region auch gleichzeitig als national bedeutendes geologisches Erbe bewusst gemacht werden. Beworben werden Schaubergwerke und Museen sowie Sehenswürdigkeiten der Natur. Beteiligt sind die Gemeinden und Tourismusverbände von Bischofshofen, Hüttau, Mühlbach am Hochkönig und St. Veit im Pongau.

Der Geopark ist einer von derzeit vier derartigen Geoparks in Österreich (die anderen sind der Naturpark Steirische Eisenwurzen[1][2], der Geopark Karawanken und Geopark Karnische Alpen.[3]

Der Geopark hat eine Fläche von 211 km², liegt größtenteils in der Grauwackenzone (Salzburger Schieferalpen) und hat an den Randgebieten Anteil an den Nördlichen Kalkalpen (Berchtesgadener Alpen) im Norden und an den Zentralalpen (Hohe Tauern) im Süden.[4]

Museen und Schaubergwerke

Bischofshofen

Das Besucherzentrum im Schanzengelände Laideregg in Bischofshofen wurde am 24. April 2015 mit der internationalen Sonderausstellung über den archäologischen Jahrhundertfund der Himmelsscheibe von Nebra (24. April bis 31. Oktober 2015) eröffnet.[5]

Neben dem Besucherzentrum des Geoparks können auch noch die kleinen Bergwerke Schürfbau Lehen und die Stollen und Pingen Edt besucht werden.

St. Veit

Eines der Ausflugsziele des Geoparks ist das Schaubergwerk Sunnpau.

In St.Veit bieten das Seelackenmuseum und das Schaubergwerk Sunnpau spannende Einblicke in die Bergbaugeschichte des Pongau.

Mühlbach am Hochkönig

In Mühlbach faszinieren nicht nur das Bergbaumuseum und Schaustollen Mühlbach am Hochkönig sondern auch zahlreiche Spuren des Bergbaus entlang des Weges, wie zum Beispiel der Rupertistollen, Matthiasstollen und das Keltenloch.

Hüttau

In Hüttau kann das Museum Erz, Gold und Minerale und das Schaubergwerk Kupferzeche Larzenbach besichtigt werden.

Erzweg Kupfer

Hauptartikel Erzweg Kupfer

Er stellt das Herzstück des Geoparks „Erz der Alpen“ dar, er bietet unzählige Erlebnisse und führt vorbei an vielen natur- und kulturhistorischen Besonderheiten. Besonders beeindruckend sind die Geosites und die Panoramablicke sowie die Museen und Schaubergwerke entlang des Weges. Auf diesen Etappen folgt man einem gut beschildertem Weg vorbei an interessanten Informationstafeln zu unterschiedlichsten Themen. Die beiden kürzeren Geotrails "Mühlbacher Erzweg" und "Geotrail Wasserfallweg" sind Teil des Erzweges Kupfer.

Internationale Anerkennung

Im September 2014 wurde auf einer Konferenz in Kanada „Erz der Alpen“ international als Geopark anerkannt. Das historische Pongauer Bergbaugebiet ist somit in der Welterbeliste der UNESCO eingetragen und in das weltweite Netzwerk der Geoparks aufgenommen, das nunmehr 111 Regionen in 32 Staaten umfasst. Seit Ende Juli 2014 wird bereits an der Errichtung des Geopark-Besucherzentrums gearbeitet.

Im Internet

Alle solchen Informationstafeln sind auf Google Maps markiert und können mit Eingange "UNESCO Geopark Erz der Alpen" gefunden werden.[6]

Außerdem sind die einzelnen Etappen auf Bergfex eingezeichnet.

Bildergalerie

Weblink

Quellen

Einzelnachweise

  1. siehe Ennstalwiki → enns:Naturpark Steirische Eisenwurzen
  2. Verlinkung(en) mit "enns:" beginnend führ(t)en zu Artikeln, meist mit mehreren Bildern, im EnnstalWiki, einem Schwesterwiki des Salzburgwikis
  3. Was ist ein Geopark
  4. Geopark Info
  5. www.unesco.at/wissenschaft/geo-und-hydrowissenschaften/geowissenschaftliches-programm/geoparks-in-oesterreich
  6. www.google.at