Hubert Dschulnigg senior

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Forstverwaltung Hintersee

Hofrat Dipl.-Ing. Hubert Dschulnigg senior (* 29. September 1887 in Henndorf; † 4. März 1972 in der Stadt Salzburg)[1] war ein Forst- und Domänendirektor der Österreichischen Bundesforste.

Leben

Hubert Anton Dschulnigg war der Sohn von Martha Dschulnigg (* 7. September 1862 in Saalbach)[2], der Tochter des Oberlehrers Anton Dschulnigg (* 1828; † 1891).

Forstmeister Dschulnigg war ab März 1919 stellvertretender Leiter, ab 1925 bis 1936 Leiter der Forstverwaltung in Hintersee. Er war ein erfolgreicher Förderer der Forstwirtschaft. Zu seinen Leistungen gehörten die Errichtung von drei Seilriesen (Seilbahnen) vom Anzerboden (1920), vom Schöberlboden (1924), vom Königsberg (1927) und der Waldbahn in Hintersee (1921–1922) zum Abtransport des Holzes, sowie die Erbauung von ca. 400 km Waldstraßen im Land Salzburg. 1930 überließ er der Württembergischen Elektrizitäts AG, dem Errichter und Betreiber des Speicherkraftwerkes Strubklamm das alte Forstverwaltungsgebäude am Hintersee, wofür diese 1930/31 das heute unter Denkmalschutz stehende neue Forstverwaltungsgebäude Hintersee errichtete.

Von 1936 bis zu seiner Pensionierung 1954 war Dschulnigg inspizierender Oberforstmeister der Bundesforste im Land Salzburg. Im Zweiten Weltkrieg wurde er als Hauptmann der Wehrmacht mit dem Kriegsverdienstkreuz I. Klasse und der Ostmedaille ausgezeichnet.[3]

Seit 1920 war er verheiratet[4] mit Maria Mizzi Amalia Josefa, geborene Synácĕk (* 7. August 1897 in Wien; † 29. August 1967 in Salzburg)[5], der Tochter von Laurenz Franz Synácĕk (* 18. Mai 1868 in Lechleiten, Tirol; † 27. Juni 1941 in Wien)[6] und seiner Frau Maria Barbara Josefa, geborene Broudré (* 8. Juli 1871 in Prag, Böhmen). Ihre Söhne sind

der Oberforstmeister Hubert Dschulnigg junior (* 1921) und
der Kaufmann Helmut Dschulnigg (* 1924; † 2017).

Auszeichnung

1962 wurde Hubert Dschulnigg das Goldene Verdienstzeichen für Verdienste um die Republik Österreich verliehen.

Quellen

Einzelnachweis