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Itzlinger Hauptstraße

Bild
Itzlinger Hauptstraße.jpg
Itzlinger Hauptstraße
Länge: ca. 2000 m
Startpunkt: Salzburger Schützenstraße
Endpunkt: Bergheim
Karte: Googlemaps

Die Itzlinger Hauptstraße ist eine wichtige Durchzugsstraße im Stadtteil Itzling im Norden der Landeshauptstadt Salzburg

Inhaltsverzeichnis

Verlauf

Die Itzlinger Hauptstraße ist die nördliche Fortsetzung der Elisabethstraße und beginnt an der Einmündung der Salzburger Schützenstraße. Sie führt von dort in nördlicher bzw. nordöstlicher Richtung an die Stadtgrenze bei der Unterführung der Autobahnbrücke (A1 Westautobahn). Ihre Fortsetzung bildet die Oberndorfer Straße ab Hagenau (Gemeinde Bergheim) als Teil der Lamprechtshausener Bundesstraße (B 156). Die Itzlinger Hauptstraße verläuft hochwassersicher großteils entlang der oberen Hangkante der nacheiszeitlichen Flussterrasse der Salzach mit ihrer deutlichen flussseitigen Geländestufe.

Nutzung

Die Itzlinger Hauptstraße ist eine typische Ausfallsstraße Richtung westlicher Flachgau/südliches Innviertel. An der Straße befinden sich Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe, vermengt mit wohnbaulicher Nutzung.

Straßenabschnitte und ihre Bebauung

Im ersten Abschnitt bis zur Abzweigung der Kirchenstraße sind Bauten aus verschiedenen zeitlichen Abschnitten zu beobachten. Ein Großteil der um die Jahrhundertwende errichteten Bauten wurde im Zuge des Zweiten Weltkrieges schwer beschädigt oder verschwand für immer. Daher wechseln Gebäude aus der Ursprungszeit der Bebauung mit solchen aus der Nachkriegszeit. Im Zuge von Renovierungen wurden auch alte Gebäude revitalisiert oder in ihrer Nutzung umgewidmet, so etwa das "Nawara-Haus" (Hausnummer 17), eine ehemalige bekannte Gemischtwarenhandlung, heute ein Pizzalokal. Die größten Veränderungen der letzten 60 Jahre sind in diesem Abschnitt die Verbauung zwischen dem Gelände des ehemaligen "Deutschen Hauses", eines gastronomischen Betriebs, und der heutigen HTL Salzburg auf dem Areal eines ehemaligen landwirtschaftlichen Betriebs. Alt eingesessene Betriebe sind ein Uhrengeschäft (Kaser, heute Tempus Iuvavum) und die ehemalige Fleischhauerei Eisl, deren Geschäftslokal seit den 1970-er Jahren mehrmals anderen Betreibern und Nutzungsarten wich.

Der zweite Abschnitt reicht von der Kirchenstraße bis zur Austraße und ist meist durch Ein- oder Mehrfamilienhäuser gekennzeichnet. Im mittleren Bereich befand sich bis in die 1960er Jahre das "Gasthaus Stiege", das aber wegen Baufälligkeit und einer fehlenden weiteren Nutzung abgerissen wurde. Auch zwei Gemischtwarenhandlungen (Eisenmann und Oberndorfer) sind schon seit etwa dreißig Jahren aus dem Straßenbild verschwunden und werden heute als Wohnhäuser genutzt. An der Einmündung der Gorlicegasse standen bis in die 1960er Jahre noch einige Luftschutzbunker aus der Kriegszeit. Auch sie wichen mehrgeschoßigen Wohnbauten.Vor einigen Jahren wurde auch ein Beispiel der ursprünglich bäuerlichen Nutzung, der Höschmann-Bauernhof, abgerissen.

Im diesem Abschnitt sind auch noch ein Tischler- und ein Maschinenbaubetrieb anzutreffen.

Der dritte Abschnitt der Itzlinger Hauptstraße reicht von der Abzweigung in die Austraße bis zur Autobahn und wird im Norden von den Grünflächen der Goethesiedlung begrenzt. Der Gebäudebestand reicht hier bis in das erste Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts zurück. Bis auf ein Gebäude (Hausnummer 65) wurden hier in den letzten Jahren mehrere Gebäude geschleift, um Areal für die Raumentwicklung zu gewinnen, darunter das so genannte "Günther-Haus", ehemals Hausnummer 67 und die Häuser 69 (aus der Nachkriegszeit) bzw. Anfang Oktober 2007 die Häuser 71 - 75, drei zusammengebaute Ein- bzw. Mehrfamilienhäuser, die in ihrer Entstehungszeit in den 1920er Jahren ursprünglich als Alters- und Seniorenheim gedacht waren, später aber als Wohnbauten umfunktioniert wurden.

Blick von der Plainbrücke in die Itzlinger Hauptstraße stadteinwärts, rechts das Cafe Schweiger

Der vierte und letzte Abschnitt der Itzlinger Hauptstraße reicht von der Einmündung der Raiffeisenstraße, die zur Schillerstraße führt, über Gasthof und Konditorei Schweiger und der Abzweigung nach Maria Plain Richtung Autobahn-Unterführung. Das Schweiger-Eis hatte besonders in den 1950er und 1960er Jahren in ganz Salzburg einen unübertroffenen Ruf, aber auch heute wird versucht, diese Eistradition wieder fortzusetzen. In diesem letzten Straßenabschnitt ist an der rechten Seite ein städtebaugeschichtlich interessantes Einfamilienhausgebiet anzutreffen (Villen- und Landhausstil).

Namensgebung

Die Straße erfüllte seit jeher die Funktion als alte Dorf- bzw. Hauptstaße der Ortschaft Itzling und erhielt diesem Umstand entsprechend, im Jahr 1903, von der Doppelgemeinde Gnigl-Itzling ihren noch heute gültigen Namen.

Kreuzungen

Die wichtigsten Abzweigungen (stadtauswärts) sind rechtsseitig die Salzburger Schützenstraße, die Werkstättenstraße, die Kirchenstraße, die Gorlicegasse und der Plainbergweg. Auf der linken Seite sind es die Andreas-Hofer-Straße, die Austraße und die Raiffeisenstraße.

Bildergalerie

Quellen