Kleines Wiesbachhorn

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Aufnahme von Gerald Lehner September 2019 in 10 000 Fuß (ca. 3 050 Meter über Adria) über dem Raurisertal mit Blick nach Westen. Ganz rechts das Kleine Wiesbachhorn, wo man an der rechten Flanke den Felssturz 2017 erkennen kann.

Das Kleine Wiesbachhorn ist ein 3 283 m ü. A. hoher Gipfel der Glocknergruppe in den Hohen Tauern im Pinzgau.

Geografie

Das Kleine Wiesbachhorn erhebt sich nordwestlich des Ferleitentals. An seinen südöstlichen Abhängen befindet sich der Sandbodenkees, an seinen westlichen das Wielingerkees und im Norden das Walcher Kees.

Bergsturz 2017

In der Nacht auf den 20. Oktober 2017 stürzten 150 000 Tonnen Gestein von seiner nördlichen Flanke auf der Ferleitental-Seite mehr als 200 Meter im freien Fall ab und landeten auf einer Gletscherzunge. Landesgeologe Gerald Valentin: "Wir haben das vor einigen Wochen bei dem Felssturz in Graubünden in der Schweiz gesehen: Solche Kubaturen können beim Aufprall den darunter liegenden Gletscher zum Schmelzen bringen. Ein ähnliches Ereignis hätte auch am Großen Wiesbachhorn eine gewaltige Mure ausgelöst, die bis in das bewohnte Gebiet gereicht hätte."[1]

Die Energie des Aufpralls war so gewaltig, dass das Gestein noch zwei Kilometer weiter in Richtung Ferleitental rutschte.

Bilder vom Felssturz

Quellen

Weblink

Einzelnachweis

  1. Quelle salzburger nachrichten online, abgefragt am 27. Oktober 2017 sowie salzburg.orf.at