Kulturverein Tauriska

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Der Kulturverein TAURISKA versteht sich als "Verein der Hilfe zur Selbsthilfe" und basiert auf der Idee des Wirtschaftsphilosophen Leopold Kohr.

Name

Der Name leitet sich vom keltischen Volksstamm der Taurisker her, der vor rund 2000 Jahren an der Südabdachung der Alpen lebte.

Geschichte

1986 gründete der Salzburger Landesbeauftragte für kulturelle Sonderprojekte, Prof. Alfred Winter Tauriska als Verein zur Förderung eigener Kultur- und Regionalentwicklung in der Region Nationalpark Hohe Tauern.

1989 übernahmen Susanna Vötter-Dankl und Christian Vötter die Leitung des Kulturvereins. Frau Vötter-Dankl war von Beginn an intensiv in allen Aktivitäten eingebunden gewesen.

Über die Grenzen der Region Oberpinzgau weiteten sich dann die Aktivitäten des Vereins im Jahr 1994 auf das ganze Land Salzburg aus. Es entstand die Projektreihe Schatzkammer Land Salzburg von Alfred Winter.

Eine Erweiterung der Leopold Kohr Akademie gab es dann 2008, die an der Universität Salzburg eine Einrichtung mit Archiv, Lehrveranstaltungen und Projekten erhält.

2010 wurde dann der mit 15.000 Euro dotierte Leopold Kohr-Preis erstmals vergeben.

Der Kulturverein

Themen wie Nachhaltigkeit, Förderung regionaler Strukturen, Umweltbewusstsein und Identität über Kulturarbeit waren und sind zentrale Punkte in dem Wirken des Kulturvereins TAURISKA. Eine besondere Rolle spielt dabei auch immer der Begriff der Würde und der Achtsamkeit. Ausgehend vom Kammerlanderstall in Neukirchen am Großvenediger, Sitz des Vereines von 1986 bis 2016, führte die Tätigkeit von England nach Südtirol, von Bremen nach Moskau.

Neben diesen internationalen Auftritten ist TAURISKA die Stärkung regionalen Bewusstseins ein zentrales Anliegen. Die für alle notwendige Symbiose von Natur und Mensch, von Kultur und Wirtschaft wird umgesetzt und vertreten. Hier gelingt ihnen auch das seltene Kunststück Alltagskultur aus dem ländlichen Raum mit Hochkultur zu verbinden. Denn nur was im Kleinen wächst, kann sich später auch behaupten.

Kultur ist die Frage des Miteinanders, ist ein sozialer Aspekt, ist Öffnung und Wertschätzung, ist eine Frage der Realität in der wir leben. Und diese Realität können wir selbst mitbestimmen. Das kann nur im Kleinen beginnen, braucht Unterstützung zum Wachstum, dann kann es als Gelungen betrachtet werden.

Weblinks

Quellen