Hauptmenü öffnen

Landesberufsschule Hallein

Schulbild
Landesberufsschule Hallein
Schuldaten[1]
Schulkennzahl: 502015
Name der Schule: Landesberufsschule Hallein
Adresse: Weisslhof 5
5400 Hallein
Website: www.lbs-hallein.salzburg.at
E-Mail: direktion@lbs-hallein.salzburg.at
Telefon: (0 62 45) 8 31 94
Direktor: Dipl.-Päd. Ing. Ernst Seiwald
E-Trakt der Landesberufsschule Hallein

Die Landesberufsschule Hallein ist eine Berufschule in der Tennengauer Bezirkshauptstadt Hallein.

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

An der Landesberufsschule Hallein werden Lehrlinge aus folgenden Lehrberufen ausgebildet:

  • Dachdecker - Spengler
  • Installations- und Gebäudetechnik
  • Metalltechnik
  • Maschinenbautechnik
  • Seilbahntechnik
  • Doppellehre Seilbahntechnik - Elektrotechnik
  • Technischer Zeichner
  • Werkzeugbautechnik
  • Zerspanungstechnik

Seit 2008 wird an dieser Berufsschule als einzige Berufsschule Österreichs der Lehrberuf Seilbahnfachfrau/mann angeboten. In einer dreijährigen Ausbildung erfahren die Schüler alles, was für einen modernen Seilbahnfachmann wichtig ist. Der erste Kurs begann mit 30 Lehrlingen, im Schuljahr 2009/2010 kamen zusätzliche 33 Lehrlinge dazu.

Im Schuljahr 2019/20 besuchen nun 230 Lehrlinge aus Österreich, Deutschland und Südtirol den 3,5 jährigen Lehrberuf.

Die praktische Ausbildung erfolgt in den ehemaligen Johnson & Johnson-Gebäuden. Dort wurden 2011 Seilbahnanlagen für Versuche und Simulationen auf höchstem technischem Niveau errichtet.

Am Aufbau der Ausbildung war auch der Halleiner Erwin Stangassinger beteiligt, der von Dezember 2010 bis Dezember 2018 Geschäftsführer bei den Dorfgasteiner Bergbahnen war. Ausbildungsleiter an der Landesberufsschule Hallein ist aktuell (Februar 2020) Roland Gruber, ehemaliger Betriebsleiter bei den Bergbahnen Hofgastein.

Geschichte

Bereits 1870 wurde in Hallein eine gewerbliche Fortbildungsschule eingerichtet. Die Landesberufsschule Hallein wurde 1951 aus dem ehemaligen Knabenhort in Hallein als Bezirksberufsschule gebildet. An ihr wurden auch Steinmetzlehrlinge aus dem ganzen Land ausgebildet. Für die Elektriker wurde 1958 der Lehrgangsunterricht eingeführt, wobei die Jugendherberge im Schloss Wiespach als Unterkunft diente. Bis zur Errichtung des neuen Schulgebäudes am Weisslhofweg wurde der Unterricht in mehreren Exposituren abgehalten. Am 22. September 1965 konnte der Unterricht in den neuen Räumlichkeiten am Weisslhofweg beginnen.

1977 wurde das Landesberufsschülerheim mit Turnhalle und Sportplatz eröffnet. 1989 und 1990 wurden einige Sparten der Salzburger Berufsschulen zusammengelegt (Elektroinstallateure, Einzelhandelskaufleute sowie Büro- und Industriekaufleute in Salzburg, die metallverarbeitenden und -industriellen Ausbildungsberufe in Hallein). Nach zweijährigen Bauarbeiten wurden 1997 die erweiterten Räumlichkeiten der Nutzung übergeben.

Direktoren

Bilder

  Landesberufsschule Hallein – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im Salzburgwiki

Weblink

Quellen

  • Salzburger Woche, Gesamtausgabe 21. Jänner 2011 (Lehrlingsbeilage)
  • Kindlmann, Helmut: Geschichte der Salzburger Berufsschule. Diplomarbeit aus Rechtsgeschichte zur Erlangung des akademischen Grades eines Magisters an der Paris-Lodron-Universität Salzburg. Salzburg 2012.

Einzelnachweis