Skilanglauf

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Skaten auf der Saalfeldener Langlaufloipe in Ramseiden.
Langlaufloipe an der Porsche Allee in Schüttdorf, Zell am See.
Herkömmliches Langlaufloipenspurgerät.

Skilanglauf ist eine Wintersportart, die mit einem Paar Ski und einem Stockpaar ausgeübt wird.

Beschreibung

Diese Skisportart kam aus den nordischen Ländern nach Mitteleuropa und damit auch in das Bundesland Salzburg und diente ursprünglich der Fortbewegung in schneereichen Gegenden. Langlaufen als Wintersport gewinnt in den letzten Jahrzehnten immer mehr an Popularität.

Langlauf-Stile

Diese Sportart wird entweder in Form des sog. Klassischen Stils oder des Skating ausgeübt. Beim Klassischen Langlauf bewegt sich der Sportler in einer vorpräparierten parallelen Spur, beim Skating auf einer vorpräparierten Piste. Wo Platz ist, befinden sich Parallel-Spur und Piste, Loipen genannt, nebeneinander, sodass die Liebhaber beider Stile auf ihre Rechnung kommen.

Loipen

Loipen gibt es in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen praktisch in allen Salzburger Wintersportgemeinden. Und wenn es genügend Schnee gibt, kann man auch in Gemeinden des Flachgaus laufen (z. B. in Eugendorf oder Neumarkt am Wallersee). Am Rand der Stadt Salzburg gibt es dann auch im Schlosspark Hellbrunn die Langlaufloipe Hellbrunn. Im Jänner 2017 gab es in allen 119 Salzburger Gemeinden eine eigene Loipe mit mehr als 2 200 Loipen-Kilometern teilte der Sportstättensachverständige des Landes, Horst Scheibl, am 26. Jänner 2017 mit.[1]

Loipenbenutzung während Corona

Am Montag, 13. Dezember 2021, startete die Gebührenpflicht auf Saalfeldens Loipennetz - und das brachte gezwungenermaßen eine weitere Einschränkung mit sich: 2G. Die Tourismusregion Saalfelden Leogang ergänzte ihre Info-Seite zu den Loipengebühren konkret um die Frage: Brauche ich zum Langlaufen einen 2G-Nachweis? Dazu die Antwort: "Die aktuelle 5. Covid-19-Notmaßnahmenverordnung sieht derzeit einen 2G-Nachweis (geimpft oder genesen) bezüglich der Nutzung von gebührenpflichtigen Loipen vor. Bei der Loipennutzung muss stets ein, den gesetzlichen Vorgaben entsprechender, gültiger 2G-Nachweis mitgeführt werden. Die Kontrollen erfolgen stichprobenartig. Dies gilt in der Region für die Loipen im Gemeindegebiet von Saalfelden. Die Loipen in Leogang sind von dieser behördlichen Regelung ausgenommen." Wo nichts fürs Langlaufen verlangt wird, kann also jeder dem sportlichen Vergnügen nachgehen.[2]

Langlauf als Leistungssport

Langlaufen zählt im Skilauf als Leistungssport zu den Nordischen Disziplinen und wird als Einzelbewerb und als Staffelbewerb über verschiedene Distanzen und zwar sowohl im Klassischen Stil als auch im Skating-Stil ausgeübt. Langlaufen ist gemeinsam mit dem Skispringen auch einer der zwei Bereiche der Nordischen Kombination sowie des Biathlons, in dem der Langlauf durch Schießeinheiten, in denen entweder liegend oder stehend geschossen wird, ergänzt wird.

Salzburger Langlaufgrößen

Zu den Salzburger Langlaufgrößen zählen Alois Stadlober, der für den Schiclub Radstadt startete und 1999 die erste Langlauf-WM-Goldmedaille für Österreich erringen konnte, und der Biathlonläufer Alfred Eder aus Saalfelden am Steinernen Meer. Auch dessen Sohn Simon Eder ist Biathlonist.

Langlauf-Nachwuchshoffnungen sind Bernhard Tritscher, Luis und Teresa Stadlober, Paul Kogler aus Annaberg, Veronika Mayerhofer aus Bad Gastein und Manuel Hirner. Wolfgang Rottmann aus Altenmarkt im Pongau gewann 2005 mit der Staffel die Bronzemedaille bei der Weltmeisterschaft in Hochfilzen.

Felix Gottwald, nordischer Kombinierer aus Zell am See und mehrfacher Olympiasieger, ist meist im Langlauf stärker als beim Skispringen und in der nordischen Kombination eine Ausnahmeerscheinung.

Siehe auch

  • Snowliner, ein Gerät zum Loipenspurziehen, erfunden von einem Salzburger

Quellen

Einzelnachweise