Salzburger Lehrerbildungsanstalt

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Die Salzburger Lehrerbildungsanstalt war der Vorläufer der 1968 gegründeten Pädagogischen Akademie und für die Ausbildung von Pflichtschullehrern verantwortlich.

Allgemeines

Gemäß einem Erlass aus dem Jahr 1950 entsprach die Reifeprüfung an der Lehrerbildungsanstalt der Reifeprüfung an Realgymnasien und berechtigte zur Anstellung als Volksschullehrer. Sie umfasste fünf aufsteigende Jahrgänge. Ihr angeschlossen war eine sechsklassige Übungsschule.

Geschichte

Die Salzburger Lehrerbildungsanstalt geht auf die 1777 gegründete Normalschule zurück und wurde am 9. November 1790 als Schullehrer-Seminar von Franz Michael Vierthaler gegründet. Sie war in der Sigmund-Haffner-Gasse - zunächst im Ritzerbogenhaus, dann im Kapellhaus - untergebracht.

1869 wurde das Schullehrer-Seminar in eine k. k. Lehrerbildungsanstalt[1] überführt.

Bekannte Persönlichkeiten, die das Seminar bzw. die Lehrerbildungsanstalt besuchten, waren unter anderen die Schriftsteller Karl Heinrich Waggerl, Franz Braumann und Franz Paul Enzinger, der Komponist Julius Welser, der Alpinist Ludwig Purtscheller, der langjährige Leiter des Hauses der Natur, Eberhard Stüber, oder der Pädagoge Johann Evangelist Engl.

Schülerzahl:

1962: 247

Direktoren

¶==Quellen==

Fußnoten

  1. Gemäß dem neuen „Reichsvolksschulgesetz“ (Gesetz, durch welches die Grundsätze des Unterrichtswesens bezüglich der Volksschulen festgestellt werden), RGBl. Nr. 62/1869,