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Villa Blumenstein

Die Villa Blumenstein ist eine Villa im Äußeren Stein in der Stadt Salzburg, gelegen an der Gabelung von Pausingerstraße und Blumensteinstraße.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

1635 kaufte Johann Kellenberger, Ratsherr und Handelsmann, von 1651 bis 1958 Bürgermeister der Stadt Salzburg, ein Grundstück aus dem Gut Neydeck am Fuße des Kapuzinerberges (heute: Pausingerstraße).

1670 kaufte Jakob Ferdinand Khayer um 5000 Gulden den Hof.

1717 kaufte Johann Sebastian Freysauff aus einer Welser Patritzierfamilie, Ratsherr, Eisenniederlagsverwalter und Steuereinnehmer, den Hof. Er besaß auch das Wolfsteinsche Schlösschen Neudegg in Nonntal.

1741 vergrößert Johann Maximilian Graf Kuenburg, Landesobrist, Festungskommandant und Stadtgardehauptmann, den Bau und richtet Blumenstein neu ein. Er lässt auch eine Franziskuskapelle errichtet, dessen Altar seine Frau Josefa Freifrau von Rollingen 1800 an die Pfarrkirche Plainfeld schenkt.[1]1888 erwirbt Theodor Favarger, Generaldirektor der Hotchkiss Geschützfabrik AG in Paris und renoviert das Ensemble, jedoch nicht unbedingt zu seinem Vorteil.

Im Franciszäischen Kataster, etwa 1850 ist die Villa Blumenstein verzeichnet [2];

1956 erwirbt Hans Freiherr Jordis von Lohausen, Korvettenkapitän a.D. und Textilkaufmann, vermählt mit Margarethe, geb. Freiin von Eiselsberg, die Villa und stellt den Hof nach einem Ölbild von 1760 in seinem ursprünglichen Aussehen wieder her.

1971 übernimmt Hans-Andreas Freiherr Jordis von Lohausen, Ehr. u. Dev.-Ritter des Souv. Malteser Ordens und Textilkaufmann, vermählt mit Helvig Gräfin Habsburg, den Besitz vom Vater.

Seit 2000 ist Sohn Stefan Franz Ferdinand Jordis der Besitzer von Hof Blumenstein.

Quellen

  • Parscher, Das Stadtteilmagazin - Journal; Heft 2 (2010/2011);, Seite 17 ff; Helmut Laimer: Hof Blumenstein - ein Gespräch mit Hans-Andreas Jordis
  • Hof Blumenstein, Aquarell Fischer von See, 1840
  • Hof Blumenstein, Aquarell von Baron Theo Kast, 1970

Weblinks

Fußnoten