Wanderer zahlen Bußgeld bei Grenzübertritt nach Bayern

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Wanderer zahlen Bußgeld bei Grenzübertritt nach Bayern, wenn sie während der Corona Pandemie Absperrung der deutschen Behörden ignorieren.

€ 250.-- Bußgeld

Die deutsche Bundespolizei hat auch Fußwege über die grüne Grenze zu Bayern mit Absperrbändern markiert und im Auge. Wer als "Illegaler" erwischt wird, muss für die Strafe tief in die Tasche greifen. So markieren rot-weiße Absperrbänder am Kleinkirchentalweg nahe Hallein zu den Barmsteinen mitten im Waldgebiet die Staatsgrenze. Auf zwei Schildern ist jeweils in deutscher und englischer Sprache zu lesen, dass ein illegaler Übertritt mit Bußgeld geahndet werde, eine Beschädigung der Absperrung strafrechtliche Konsequenzen zur Folge habe.

Werde man bei einem illegalen Übertritt von einer Streife ertappt, so koste es mindestens 250 Euro an Bußgeld, im Wiederholungsfall das Doppelte.

Wie rigoros deutsche Bundespolizisten vorgehen, die auch in Zivil derartig kleine Grenzübertritte kontrollieren, zeigte sich nach Darstellungen von Bewohnern auf dem Dürrnberg. So berichtete Erwin Bernsteiner vom Fall einer jungen Frau aus dem Salzburger Teil der Gmerksiedlung, die ihren Freund im bayerischen Teil von Berchtesgaden besuchen wollte. Der Frau sei eine Strafe von 1.200 Euro angedroht worden, letztlich habe man es bei einer Abmahnung belassen.

Quelle

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