Wintersportfest Zell am See

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Erstmals fand 1905 ein Wintersportfest Zell am See zur Belebung des Wintersportes in Zell am See statt.

Geschichte

Neben Skifernlauf, Skispringen, Eislauf und Eisstockbewerben gab es auch Rodelbewerbe. Start für die Rodler war bei der Säge im Schmittental und Zieleinlauf am Marktplatz.

Die Damen fuhren zum Gaudium der Zuschauer mit langen Röcken und Hut. Neben den Amateuren gab es richtige Rodelprofis. Abhängig von Zeit und Geld konnte man laut Beschreibung eines Rennkalenders in Murau, Oberdraudorf, Schottwien, Semmering, Leoben, Payerbach, Vordernberg, Spital am Phyrn, Kufstein, Gossensaß und in Zell am See teilnehmen. Die Konkurrenzen teilten sich in Senioren- und Jugendfahrern, damit auch Neulinge Chancen hatte. Die Rennrodler waren richtige Idealisten, so wie auch die damaligen Skirennfahrer, die keine Kosten und Mühen scheuten, im Gegensatz zu den „Touristenrodlern“, die gern die Bahn der Profis benützten, um ihren Mut zu erproben.

Das zweite Wintersportfest im Jahre 1906 war gleichzeitig das Gründungsjahr des Zeller Ski-Klubs. Das Rodel-Wettfahren wurde auf Ein-, Zwei- und Dreisitzer Rodeln ausgetragen.

Die Österreichischen Ski-Meisterschaften 1908 fanden im Rahmen dieses Wintersportfestes statt[1].

Quellen

  1. Quelle Salzburgwiki-Artikel "Österreichische Ski-Meisterschaften 1908"