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Berufsfeuerwehr Salzburg

(Weitergeleitet von Berufsfeuerwehr)
Lkw-Brand 2019 in der Maxglaner Hauptstraße, 03:16 min Video

Die Berufsfeuerwehr Salzburg ist einer der Salzburger Feuerwehren.

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Sie versieht mit knapp 30 Mann rund um die Uhr ihren Schutzdienst. Sie ist der Abteilung 1 des Magistrats Salzburg (Allgemeine und Bezirksverwaltung) angegliedert.

Geschichte

Die Geschichte der Berufsfeuerwehr Salzburg beginnt am 15. September 1947, als nach dem Zweiten Weltkrieg neben der seit 1865 bestehenden Freiwilligen Feuerwehr ein Zweig mit hauptberuflichen Bediensteten aufgebaut wurde. Die neue Berufsfeuerwehr wurde gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr in den Feuerwachen Residenz und Bruderhof stationiert. 1951 wird auch die Verwaltung der beiden Zweige getrennt. 1952 erfolgt der Ausbau des Bruderhofs und ein Jahr später übersiedelt die Feuerwache Residenz in neu errichtete Hauptfeuerwache Maxglan.

Im März 1993 übersiedelte die Hauptfeuerwache Maxglan vom Hans-Schmid-Platz an ihren jetzigen Standort in der Jägermüllerstraße, wo sie eine der modernsten und dem Stand der Technik entsprechende Feuerwache bezog.

1999 wurde dann mit dem Umzug der Feuerwache Bruderhof in die Feuerwache Schallmoos auch das Problem der Einsatzausfahrten über die enge Linzer Gasse gelöst.

Verwaltung

 
Feuerwache Schallmoos, rechts ist die Schallmooser Hauptstraße sichtbar; Panorama

Die Berufsfeuerwehr gliedert sich in sieben Geschäftsgruppen und 32 Referate, die auf zwei Standorte in der Stadt Salzburg aufgeteilt sind: die Hauptfeuerwache Maxglan und die Nebenfeuerwache Schallmoos. Diese zwei Standorte teilen sich das Stadtgebiet in zwei Ausrückebereiche, deren Grenze die Salzach bildet.

Die Berufsfeuerwehr Salzburg verfügte über (Ende 2014) 123 Mitglieder und 37 Fahrzeuge, darunter Spezialfahrzeuge für gefährliche Stoffe, Atemschutz, Wasserdienst und allgemeine Hilfeleistung. Ab 7. Jänner 2020 verstärkten zehn weitere junge Männer das Team, das nun seine Sollstärke von 135 Feuerwehrleuten wieder erreicht hatte.[1]

Kommandant ist Branddirektor Dipl.-Ing. Reinhold Ortler, der im Jahr 2014 Dipl.-Ing. Eduard Schnöll folgte. Werner Kloiber ist Branddirektor-Stellvertreter (2020).

Statistik

2006 musste die Berufsfeuerwehr zu 3 686 Einsätzen ausrücken:

  • 1 305 Brandeinsätze
  • 2 366 technische Einsätze
  • 37 Groß- und Mittelbrände
  • 319 Kleinbrände
  • 844 Brandmeldeeinsätze (die steigende Zahl von Brandmeldeanlagen führt auch zu einer hohen Zahl von Fehlalarmen)

2012 musste die Berufsfeuerwehr zu 3 392 Einsätzen ausrücken[2]:

  • 1 148 Brandeinsätze
  • 2 244 technische Einsätze

keine Großbrände

2014 musste die Berufsfeuerwehr zu 3 392 Einsätzen ausrücken:

  • 1 163 Brandeinsätze
  • 2 200 technische Einsätze

keine Großbrände

2018 rückte die Berufsfeuerwehr zu knapp 4 000 Einsätzen aus, davon rund ein Drittel Brandeinsätze.[3]

2019 musste die Berufswehr zu 3 627 Einsätzen ausrücken. Der Brandherd Nummer Eins liege in der Küche, sagt Werner Kloiber, Branddirektor-Stellvertreter. Rund 180 Mal gab es Alarm wegen verschmorter Speisen. "Zu heiß gebratene Käsekrainer und die im Backrohr vergessene Pizza sind da die Klassiker." Im Bereich der technischen Einsätze gehe es besonders häufig darum, herrenlose oder verletzt aufgefundene Tiere zum Tierarzt oder ins Tierheim zu bringen (240 Einsätze), und Wohnungen zu öffnen (237): Das sei nötig, wenn zum Beispiel ein Bewohner nicht erreichbar sei und ein Unfall vermutet werde. Ab 7. Jänner 2020 verstärken zehn weitere junge Männer das Team, das nun seine Sollstärke von 135 Feuerwehrleuten erreicht hat.[1]

Weblinks

Quellen

Einzelnachweise