Dominik Meierhofer

Aus Salzburgwiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Dominik Meierhofer ist ein Salzburger Extremsportler, der 2019 eine Variante des Race Around Austria gewann.

2019 vorgestellt

Extrem knapp, extrem überraschend und sportlich war das Rennen ohnehin ein ganz eigene Liga: Eine "Wimpernschlag-Entscheidung" bescherte Extremradfahrer Dominik Meierhofer aus Kuchl im August 2019 den Sieg beim "Race Around Austria 1 500".

Acht Minuten. Mit diesem vergleichsweise knappen Vorsprung erreichte Dominik Meierhofer am Samstag, 17. August 2019, nach zwei Tagen, 15 Stunden und sechs Minuten das Ziel beim "Race Around Austria" (RAA) 1 500. Lange hatte es nach einem Sieg des Niederösterreichers Philipp Kaider ausgesehen, kurz vor Bischofshofen musste er aber aufgrund von Erschöpfung aufgeben. Dahinter kämpften Florian Atzlesberger und Dominik Meierhofer um den wieder offenen Sieg, über den sich schließlich der 25-jährige Kuchler freuen durfte.

"Es hat sich angefühlt, als wären es die ersten Kilometer"

"Ich wollte einfach nur durchkommen. Der Sieg ist unglaublich", jubelte er im Ziel. "Als klar wurde, dass wir doch noch die Chance auf den Sieg haben, hat es sich angefühlt, als wären es die ersten Kilometer, und dann haben mich am Pass Lueg, in Kuchl und im Wiestal viele angefeuert, da hab ich noch einige Kräfte gefunden", meinte er am Montag, 19. August, im TN-Gespräch.

Aber zu knabbern hatte auch er: "Der Schlafentzug war ein Wahnsinn, nur anderthalb Stunden habe ich insgesamt während des Rennens schlafen können. Und auch die flachen Strecken in Niederösterreich und dem Burgenland, das war extrem mühsam."

1 500 Kilometer und 17 000 Höhenmeter in gut 63 Stunden

Das RAA 1500 folgt im Wesentlichen der Strecke des "großen" "Race around Austria" (2 200 km und 30 000 Höhenmeter nonstop entlang grenznaher Straßen), allerdings wird der West-Teil der Strecke weggelassen, es bleiben rund 1 500 km und 17 000 Höhenmeter. 2018 hatte Meierhofer die Race Around Austria Challenge (560 km und ca. 6 500 Höhenmeter rund um Oberösterreich) in 19:47 Stunden bewältigt.

Für heuer ist für ihn damit die Saison vorbei: "Das waren genug Kilometer, jetzt freue ich mich ehrlich gesagt einmal, das Radl ein paar Wochen in den Keller stellen zu können."

Quelle