FC Salzburg gegen KF Shkendija Tetovo

Aus Salzburgwiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
KF Shkendija Tetovo

FC Salzburg gegen KF Shkendija Tetovo war das Hinspiel der 3. Qualifikationsrunde zur Championsleague 2018/19.

Allgemeines

Es fand am 8. August 2018 in der Red Bull Arena statt und endete vor 10 050 Zuschauern mit einem 3:0-Sieg der Salzburger. Das Führungstor der Salzburger durch Munas Dabbur war das 200. Europacuptor des FC Red Bull Salzburg. Der Elfmetertreffer von Diadie Samassekou war sein erster Treffer für die Salzburger im 91. Pflichtspiel.

Die Fans nehmen den Flutlichtausfall gelassen

In der 60 Minute begann ein heftiges Sommergewitter, das auch zu einem Stromausfall und damit zum Ausfall der Flutlichtanlage führte. Nach zehn Minuten konnte das Spiel aber fortgesetzt und beendet werden.

KF Shkëndija Tetovo ist der Meister Mazedoniens und ein Fußballklub der albanischen Minderheit in Mazedonien.

Gegen Schluss waren die Verhältnisse sehr schwierig

Aufstellung

  • Schiedsrichter : Aliyar Aghayev (Aserbaidschan)
  • Gelbe Karte: Junuzovic (19.); Murati (28.), Nafiu (93.)
  • Gelb- rote Karte: Junuzovic (83.)

Spielbericht

Auch beim ersten Auftritt auf internationaler Bühne agierten wir gegen den mazedonischen Doublesieger KF Shkendija in gewohnt offensiver Manier und sorgten für einen überfallsartigen Beginn. Denn bereits in der 3. Spielminute musste Gäste-Goalie Zahov einen platzierten Schuss von Munas Dabbur entschärfen. Nach einem weiteren Angriff über Ray Yabo, dessen Querpass erneut unsere Nummer 9 nicht entscheidend aufs Tor brachte, wurde unser Israeli nach einer Viertelstunde im Shkendija-Strafraum zu Fall gebracht. Den fälligen Elfmeter verwertete Munas Dabbur selbst zur frühen 1:0-Führung (16.) und sorgte so für den 200. Europacup-Treffer unseres Klubs. Kurz darauf kam Xaver Schlager bei einem Nachschuss um Haaresbreite zu spät, ehe die Mazedonier nach einer guten halben Stunde besser ins Spiel fanden und zu ihrer ersten Möglichkeit durch Remzifaik Selmani kamen. Diese Chance machte aber Cican Stankovic, der heute anstelle des verletzten Alexander Walke unser Tor hütete, zunichte. Wenig später zeichnete sich unser Schlussmann erneut bei einem Bejtulai-Abschluss aus. Das war es dann aber vorerst wieder mit den Offensivbemühungen der Mazedonier, denn bis zum Pausenpfiff sorgten dann wieder wir – durch Hannes Wolf, Ray Yabo und Munas Dabbur – für Gefahr vor dem Tor von KF Shkendija. Letzterer war es auch, der in der Nachspielzeit der ersten Hälfte einen Freistoß von Zlakto Junuzovic mit dem Kopf entscheidend ins Tor ablenkte und so den 2:0-Pausenstand fixierte (45.+3).

Unmittelbar nach Wiederanpfiff wollte es Juno selbst machen, doch sein Schuss segelte nach Dabbur-Vorarbeit über das Tor. In der 53. Minute hatte dann Hannes Wolf bei einer Konterchance die Vorentscheidung auf dem Fuß, er setzte seinen Abschluss aber knapp neben das Tor. Eine Stunde war gespielt, da zog ein heftiges Sommergewitter auf und die Bedingungen wurden durch das nasse Geläuf für beide Teams nicht wirklich einfacher. Nach einem doppelten Versuch von Diadie Samassekou, dessen Schüsse knapp das Gehäuse von Shkendija-Goalie Zahov verfehlten, hatte Ray Yabo die Riesenmöglichkeit (72.), aber auch er konnte nicht für die vorzeitige Entscheidung sorgen. Neun Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit gelang dann Diadie Samassekou aber endlich der dritte Treffer der Partie. Nach Foulspiel an Andreas Ulmer im Shkendija-Strafraum zeigte der Unparteiische folgerichtig erneut auf den Elfmeterpunkt und Diadie schickte den mazedonischen Schlussmann ins falsche Eck (81.). Es war dies zugleich der erste Pflichtspieltreffer für ihn in unserem Dress. In der Schlussphase wurde es nochmals hektisch. Zuerst sah der bereits mit Gelb vorbelastete Zlakto Junuzovic nach einem Foulspiel die Ampelkarte (83.). Kurze Zeit später musste das Spiel dann wegen eines gewitterbedingten Stromausfalls, der das Stromnetz im kompletten Umkreis rund um das Stadion und somit auch die Flutlichtanlage in der Arena lahmlegte, für rund zehn Minuten unterbrochen werden. Nachdem es wieder Licht im Stadion Salzburg wurde, pfiff der Unparteiische die Partie nochmals an und die 10 000 Zuschauer sahen noch rund zehn Minuten „Wasserball“. Nach 93 Spielminuten war es dann vorbei und der 3:0-Heimsieg amtlich.[1]

Stimmen zum Spiel

  • Marco Rose: Ich finde, es war heute ein spezieller Abend – und das nicht nur wegen des Stromausfalls. Wir haben heute viele Sachen richtig gemacht, gewonnen und uns so eine gute Ausgangslage fürs Rückspiel erarbeitet. Auch wenn wir selbst viele Chancen hatten, haben wir ein paar Topchancen für Shkendija zugelassen. Dies gilt es, im Rückspiel in Mazedonien zu vermeiden.
  • Zlatko Junuzovic: Die Zielsetzung für heute war ganz klar. Wir wollten hier weiterkommen, ohne das Spiel unnötig spannend machen zu wollen. Das erste Spiel ist immer entscheidend, und wir wollten es erfolgreich bestreiten, was uns auch gelungen ist.

Bilder

 FC Salzburg gegen KF Shkendija Tetovo – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons

Quellen

  • uefa.com
  • Homepage FC Red Bull Salzburg
  • FC Salzburg Wiki

Einzelnachweis

  1. Spielbericht: Homepage FC Red Bull Salzburg