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Die Familie Fendt war eine Salzburger Kaufmannsfamilie Südtiroler Herkunft.

Familiengeschichte

Johann Georg Fendt (* 19. April 1744 Bozen; † 17. Juli 1822 Salzburg) stammte aus einer Bozener Gastwirtsfamilie. Er war zuerst Faktor des Sigmund-Haffner'schen Handelshauses in Bozen (Obstmarkt 2), dann ab 1776 Associé dieses Handlungshauses in Salzburg.

Er heiratete in Salzburg

  1. am 11. August 1785 Maria Aloisia Triendl, Tochter des Anton Triendl und der Maria Anna Haffner (* 1766 Salzburg; † 22. April 1791 ebenda),
  2. am 11. November 1794 Erentraud Metzger, Tochter des Johann Peter Metzger, Bürgermeisters und Handelsmannes in Salzburg, und der Maria Susanna Poschinger (*6. August 1758 Salzburg; † 4. Juni 1845 ebenda).

Aus der ersten Ehe ging der Sohn Anton (* 28. Juli 1786) hervor.

Anton Fendt (* 28. Juli 1786 Salzburg; † 30. August 1864 ebenda) wurde gleich seinem Vater Faktor des Sigmund-Haffner'schen Handlungshauses.

Er besaß 1816 bis 1820 das Haffnersche Sommerhaus (Paris-Lodron-Straße 5 und erwarb 1818 die Fendthäuser am Alten Markt Nr. 11 und 12.

Er heiratete am 27. Juli 1812 in Salzburg (Bürglsteinkapelle) Regina Aloisia von Lürzer (* 1. September 1791 in Salzburg; † 18. Juli 1854 ebenda), Tochter des Hofkammerrates Ferdinand von Lürzer und der Josefa Kendler. Aus der Ehe gingen zwei Söhne, darunter ein als Kind verstorbener, und zwei Töchter, darunter eine ledig verstorbene, hervor.

Der Sohn Anton (II.) Ferdinand Maria Fendt (* 21. November 1815 Salzburg; † 3. Dezember 1889 ebenda) heiratete die Tochter des Gestütskommandanten von Piber.

Die Tochter aus dieser Verbindung, Anna Ludmilla Aloisia Fendt (*3. Oktober 1854 Piber; † 20. Februar 1931 Graz) war die Letzte ihres Namens (aus der Salzburger Linie). Sie heiratete am 2. September 1876 in Salzburg den k. k. Finanzprokuraturskonzipienten Dr. Karl Weber (* 16. März 1852 Salzburg; † 6. November 1897 ebenda).

Das Familiengrab ist auf dem Salzburger Friedhof von St. Peter das Arkadengrab Nr. XXXIX, das auch jenes der Familien Haffner, Triendl und Lergetporer ist.

Quellen