Heinrich Dieter Kiener

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Mag. Alessandra und Dr. Heinrich Dieter Kiener

Dr. Heinrich Dieter Kiener (* 24. Juli 1956 in Salzburg) ist geschäftsführender Gesellschafter der Stieglbrauerei Salzburg.

Leben

Kiener ist promovierter Jurist und Betriebswirtschaftler. Er absolvierte Praktika in diversen Brauereien und Banken und eine brauspezifische Ausbildung an der Doemens-Schule in Gräfelfing bei München, die ihn auf seine Tätigkeit im elterlichen Betrieb vorbereiten sollte. 1985 trat Heinrich Dieter Kiener in die Brauerei ein. Seit Anfang 1991 leitet der Großneffe und Adoptivsohn von Heinrich Kiener II. die Stieglbrauerei.[1]

In den knapp zwei Jahrzehnten seiner Führung hat Kiener die Brauerei umfassend modernisiert und vergrößert und als größte Privatbrauerei Österreichs etabliert. Noch 1991 erweitert er den Gär- und Lagerkeller, 1992 macht er aus der Salzburger Getränkeindustrie das Stiegl-Vertriebsunternehmen GSG (Getränke & Service Gesellschaft) mit mehreren Niederlassungen in ganz Österreich. 1995 eröffnet er die neue Stiegl Brauwelt, eine Bierausstellung inklusive Veranstaltungsort. Eine neue Verladehalle entsteht. Kiener setzt auf die Bahn als umweltfreundliches Transportmittel und modernisiert 2004 die Gleisanlagen der Stieglbahn. 2005 wird das modernste Sudhaus Europas eröffnet, in dessem 18 Tonnen schwerem Kessel das Stieglbier streng nach dem Reinheitsgebot von 1516 gebraut wird.

Neben dem Familienunternehmen Stiegl ist Heinrich Dieter Kiener auch 25%-Eigentümer der Augustiner Bräu Kloster Mülln OG. Auch zu einer anderen Salzburger Brauerei hat Kiener Verbindungen: er ist der Schwager von Josef Sigl VII., dem Besitzer der Trumer Privatbrauerei, der mit Kieners Schwester Heidrun verheiratet ist. Neben seinen Aufgaben bei Stiegl sitzt Kiener auch noch in den Aufsichtsräten der Salzburger Sparkasse und der Schoellerbank[2].

Ehrung

  • Großes Ehrenzeichen der Stadt Linz für Verdienste um die Wirtschaft (für sein Engagement und seine finanzielle Unterstützung bei der Generalsanierung des Klosterhofes).[3]

Quellen