Hoch und Heilig (Buchpräsentation)

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Die Buchpräsentation "Hoch und Heilig" fand in der Burg Gruttenstein am 11. Oktober 2013 statt.

Einleitung

Der Alpenschamane Rainer Limpöck stellte sein neueste Buch "Hoch und Heilig - Begegnungen von Menschen und Geistern am Untersberg" vor, das im Verlag Anton Plenk in Berchtesgaden erschienen ist.

Der Untersberg rief in die Burg Gruttenstein

Ein Bericht der Präsentation von Peter Krackowizer.

Nebel stieg aus den Feldern, im Innenhof der Burg Gruttenstein leuchteten Windlichter den Weg in die Petrus-Schenke, Menschen verschwanden durch die hölzerne Tür mit dem Schild „bitte die Türe anlehnen“, es war Freitagabend, der 11. Oktober 2013. Ein Alpenschamane und sein Buch über Begegnungen von Menschen und Geistern am Untersberg standen im Mittelpunkt des Abends.

Hoch und Heilig

In der Burg Gruttenstein, die über der Alten Saline in Bad Reichenhall auf einem Hügel thront, trafen sich Freunde des Schamanismus, von Rainer Limpöck und Personen, die ihre Erzählungen zum Buch beigesteuert haben. Die Burg, errichtet im 12. Jahrhundert, heute in Privatbesitz und restauriert, bot den passenden Rahmen für diese Buchpräsentation.

„Hoch und Heilig“ ist der Titel und „Begegnungen von Menschen und Geistern am Untersberg“ der Untertitel des neuen Buches des bayrischen Alpenschamanen Rainer Limpöck, das im Berchtesgadener Verlag Anton Plenk erschienen ist. Ja, hoch ist er, der Untersberg – 1 972 Meter ragt er am südwestlichen Rand des Salzburger Beckens empor; und heilig ist er auch – das Gipfelkreuz des Berchtesgadener Hochthrons ziert Jesus am Kreuz. Aber nicht nur die katholische Kirche sieht diesen Berg als eine Schöpfung Gottes, sondern auch der Schamanismus, die Urreligion der Menschen, erkennt im Untersberg einen „heiligen Berg“.

Limpöck hatte sich schon in seinen ersten beiden Büchern mit dem geheimnisumwitterten Untersberg auseinandergesetzt. Denken wir an die „Die Wilde Jagd vom Untersberg“, die Sage von Kaiser Karl im Untersberg oder an die „Weiße Frau“. In dem nun vorgestellten Buch lässt er Menschen ihre Erzählungen schildern, die sie mit und auf diesem „hohen und heiligen“ Berg hatten.

Menschen erzählen Erlebtes

Rosi Behringer aus Ainring-Hammerau, die im Buch unter anderem von ihrer Urgroßmutter erzählt, die noch als Sennerin auf der Zehnkaseralm am Untersberg arbeitete, Helmut Schöndorfer – der „Massai der Berge“, wie ihn Rainer Limpöck wegen seiner Leichtigkeit nennt, mit der Schöndorfer am Untersberg unterwegs ist, steuerte zahlreiche Bilder zum Buch bei, Norbert Barta, Untersberggeher und Untersberg-Liedermacher, Dino Berberovic, der nicht nur unerklärliche Energielinien fotografierte, sondern auch selbst eine Heilung von einem Leiden im „Steinernen Kaser“ erlebte, die Besitzer der Buchegger Roßalm bei Fürstenbrunn, der Großgmainer „Untersbergpfarrer“ Herbert Schmatzberger und andere erlebten eine durch musikalische Einlagen der Gruppe „Native Folks“ und Liedern von Norbert Barta interessante Buchvorstellung. Bei einem Anbieter konnten sich die Besucher über Orgoniten und ihre Wirkung informieren. Ein Orgonit sind in Kunstharz eingeschlossene Bergkristalle und andere Halbedelsteine mit metallischen Teilen, in Pyramidenform, der zur Harmonisierung von Energiefeldern verwendet wird.

Magisches und Wanderführer

Wander- und Radführer, Bildbände, über das Volkslied und die Berchtesgadener Handwerker, ja, das sind Themen des Berchtesgadener Verlags Anton Plenk. Halt, nicht nur, in seinem Angebot finden sich auch Bücher wie „der Nikolaus und seine Buttnmandl“, „Die Perschten von Soj“ oder „Bayerische Rauhnacht“ – warum also nicht auch Magisches? Anton Plenk sieht in diesem Buch von Limpöck, das zweite, das sein Verlag herausgebracht hat, durchaus ein interessantes Werk. Hatte Limpöck doch schon einen Wanderführer mit Winterwanderungen mit dem Titel „Magisches Berchtesgadener Land“ beim Verlag Anton Plenk aufgelegt. Und diesen Herbst soll noch „Mythos Bier“ erschienen.

„Ich kann es nicht anders sagen: das Buch „Hoch und Heilig“ handelt von Geistern“ meinte Rainer Limpöck bei seiner Begrüßung. Als die Schamanentrommel der „Native Folks“ erklang, tauchte aus den Tiefen der Burg ein bellender Hund auf. Wenn das nicht ein Zeichen der Geister war…

Quelle