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Intendanten der Salzburger Festspiele

Der Intendant der Salzburger Festspiele ist künstlerischer Leiter des Gesamtprogramms. Er bildet mit dem Präsidenten und dem kaufmännischen Leiter das Direktorium der Festspiele. In künstlerischen Belangen stehen ihm ein Schauspielchef und der Konzertchef zur Seite.

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Die Salzburger Festspiele steuern auf ihr 100-Jahr-Jubiläum zu, bekommen aber Mittwoch, den 25. September 2013, voraussichtlich erst ihren sechsten Intendanten. Den Titel "Intendant" gibt es erst seit 1991. Weil Gerard Mortier ihn sich wünschte, wurde er in die Geschäftsordnung geschrieben.

Seit der zehnjährigen Amtszeit Gerard Mortiers schmilzt die Verweildauer der Salzburger Intendanten: Peter Ruzicka war fünf Jahre da, Jürgen Flimm ging nach vier Jahren, Markus Hinterhäuser blieb ein Jahr, und Alexander Pereira verlässt nach drei Jahren Salzburg nach Mailand.

Nun Bestrebungen unternommen worden, dass der Zeithorizont des künftigen Intendanten wieder etwa zehn Jahre erreicht. Es wird zunächst ein Fünf-Jahre-Vertrag angeboten. Vierzehn Männer und eine Frau haben sich im Sommer 2013 beworben. Etwa die Hälfte davon kam in die enge Wahl und Ende September zu einem Hearing. Am 25. September 2013 wurde Markus Hinterhäuser vom Kuratorium der Salzburger Festspiele zum Intendanten ab 1. Oktober 2016 bestellt.

Aufgaben eines Intendanten

Die Aufgaben des "künstlerischen Leiters/-in (Intendant/in)" sind laut Ausschreibung:

  • "Vorbereitung und Durchführung der Salzburger Festspiele sowie aller anderen künstlerischen Veranstaltungen des Fonds,
  • Erhaltung und künstlerische Weiterentwicklung des Kulturbetriebs auf höchstem Niveau, damit einhergehende Spielplangestaltung basierend auf der Grundlage eines eigenständigen künstlerischen Gesamtkonzepts,
  • Stärkung der Rolle der Salzburger Festspiele als eigenproduzierendes Festival
  • Förderung der Zusammenarbeit mit anderen Salzburger Kulturinstitutionen."

Intendanten der Salzburger Festspiele

Siehe auch

Quellen