Intendant der Salzburger Festspiele

Aus Salzburgwiki
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Der Intendant der Salzburger Festspiele ist künstlerischer Leiter des Gesamtprogramms.

Beschreibung

Der Intendant bildet mit dem Präsidenten und dem kaufmännischen Leiter das Direktorium der Festspiele. In künstlerischen Belangen stehen ihm der Schauspielchef und der Konzertchef zur Seite.

Den Titel "Intendant" gibt es erst seit 1991, vorher wurden sie künstlerische Leiter genannt. Weil Gérard Mortier sich aber die Bezeichnung Intendant wünschte, wurde er in die Geschäftsordnung geschrieben.

Seit der zehnjährigen Amtszeit Gérard Mortiers schmilzt die Verweildauer der Salzburger Intendanten. Peter Ruzicka folgte ihn für nur fünf Jahre, Jürgen Flimm ging nach vier Jahren, Markus Hinterhäuser blieb ein Jahr, und Alexander Pereira verließ nach drei Jahren Salzburg nach Mailand.

Es setzten Bestrebungen ein, dass der Zeithorizont des künftigen Intendanten wieder etwa zehn Jahre erreicht. Es wird zunächst ein Fünf-Jahre-Vertrag angeboten. Vierzehn Männer und eine Frau hatten sich im Sommer 2013 beworben. Etwa die Hälfte davon kam in die enge Wahl und Ende September zu einem Hearing. Am 25. September 2013 wurde Markus Hinterhäuser vom Kuratorium der Salzburger Festspiele zum Intendanten ab 1. Oktober 2016 bestellt.

Aufgaben eines Intendanten

Die Aufgaben des "künstlerischen Leiters (Intendant)" sind laut Ausschreibung:

  • "Vorbereitung und Durchführung der Salzburger Festspiele sowie aller anderen künstlerischen Veranstaltungen des Fonds,
  • Erhaltung und künstlerische Weiterentwicklung des Kulturbetriebs auf höchstem Niveau, damit einhergehende Spielplangestaltung basierend auf der Grundlage eines eigenständigen künstlerischen Gesamtkonzepts,
  • Stärkung der Rolle der Salzburger Festspiele als eigenproduzierendes Festival
  • Förderung der Zusammenarbeit mit anderen Salzburger Kulturinstitutionen."

Intendanten der Salzburger Festspiele

Künstlerische Leiter

Siehe auch

Quellen