Internet

Aus Salzburgwiki
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Das Internet ist ein weltweites Netzwerk bestehend aus vielen Rechnernetzwerken, durch das weltweit Daten ausgetauscht werden. Es ermöglicht die Nutzung der Internetdienste wie Telefonie, World Wide Web (WWW), E-Mail. Das Salzburgwiki existiert als Webseite im Internet.

Geschichtliche Entwicklung in Salzburg

Internet als Universitäts-Netz

Das Internet erreichte Salzburg im Jahr 1991: das EDV-Zentrum der Universität Salzburg und das Institut für Computerwissenschaften am Techno-Z wurden über das ACOnet an das Internet angebunden[1][2] - so wie die anderen Universitäten in Österreich.

Zu dieser Zeit war die Übertragungskapazität sehr gering (9,6 kbps) und es gab noch kein World Wide Web, das eine einfache Benutzung ermöglicht hätte. Das Internet wurde für E-Mail zwischen den Universitäten, für das Herunterladen (download) von Dateien mit FTP[3]und für das Lesen von Newsgroups verwendet. All das geschah "auf der Kommandozeile", also ohne grafische Darstellung.

Cosy-homepage.jpg

Im Herbst 1993 wurde der erste Webserver am Institut für Computerwissenschaften gestartet. Eine kleine Gruppe rund um die Studentin Brigitte Jellinek gestaltet die Webseite. Am 5. Februar 1994 wurde der Server auf "What's New!" angekündigt[4]. Das Original der Seite ist nicht erhalten, im Internet Archiv kann man den Stand der Homepage 1997 sehen[5].

Kommerzialisierung und öffentlicher Zugang

Mit der Gründung der Firma Eunet Austria wird erstmals ein kommerzieller Zugang zum Internet geschaffen, damit ist es nun auch Menschen und Firmen ausserhalb der Universität möglich das Netz zu nutzen.

Die Eunet betreibt einen Standort am Techno-Z in Salzburg.

In der Rainbergstraße eröffnet 1995 das Computerhaus, das erste Internetcafé in der Stadt Salzburg.

Im Zuge der Kommerzialisierung wird die Verwaltung der Domain .at an die Firma nic.at am Techno-Z in Salzburg gegeben. Der technische Betrieb der Domain Name Server findet weiterhin an der Uni Wien statt.

Bildung

Hochschulen und Internet

Seit 1988 bietet die Universität Salzburg das Studium Computerwissenschaft, später Angewandte Informatik an. Im Rahmen dieses Studiums vertritt die Forschungsgruppe um Professor Horst Dietrich Clausen die Lehre und Forschung im Bereich Internet.

Im Jahr 1995 wird die Fachhochschule Salzburg gegründet, der erste Studiengang TKS (später umbenannt auf ITS) widmet sich stark der Telekommunikation und den Computernetzwerken.

Die Gestaltung von multimedialen Inhalten, unter anderem von Webseiten, steht im Zentrum des 1996 gegründete Studiengang MultiMediaArt an der FH Salzburg.

Im Jahr 2002 wird das Center for Advanced Studies and Research in Information and Communication Technologies & Society (ICT&S) an der Universität gegründet. Hier werden die gesellschaftlichen und politischen Auswirkungen des Netzes, sowie die Benutzbarkeit u.a. von Webseiten erforscht.

Die Universität behandelt im Rahmen des Zentrums für Geoinformatik auch die Darstellung und Nutzung von geografischen Daten im Internet.

Seit 2008 bietet der Studiengang MultiMediaTechnology an der FH Salzburg eine Spezialisierung auf Web Development sowohl im Bachelor als auch im Masterstudium.

Erwachsenenbildung

In der Erwachsenenbildung sind die späten 1990er-Jahre von einem großen Angebot an Internet-Kursen geprägt. WIFI, BFI und VHS bieten Kurse in diesem Bereich an.

  • Wifi Web Design Basislehrgang [6]
  • bfi Mediendinformatik 1 [7]
  • VHS Internet Kurse [8]

Schulen

Die Salzburg Schulen sind seit 1996 über das Salzburger Bildungsnetz mit dem Internet verbunden.[9]

Viele Schulen bieten Schwerpunkte im Bereich Internet und Web an, eine allgemeingültige Verankerung in den Lehrplänen gibt es nicht.

Forschung

Am Institut für Computerwissenschaften wird in der Forschungsgruppe von Prof. Clausen zum Thema "Internet über Broadcast-Satellitenkanäle" gearbeitet [14].

Wirtschaft

Netzkultur und Freie Software

Während seiner Arbeit für TakeFive startet Peter Thoeny das open source wiki TWIKI [15].

Seit 1999 gibt es subnet - die plattform für medienkunst und experimentelle technologien [16].

Weblinks

Einzelnachweise