Johannes Pfeifenberger

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Johannes Pfeifenberger

Johannes Pfeifenberger (* 24. Mai 1966 in St. Michael im Lungau) ist Bezirksfeuerwehrkommandant für den Lungau.

Leben

Johannes Pfeifenberger besuchte nach Volks- und Hauptschule die HTL in Salzburg und machte eine Lehre als Einzelhandelskaufmann. 1993 legte er die Prüfung zum Versicherungsmakler ab und machte sich kurz darauf selbstständig. Er ist seit 1984 bei der Feuerwehr und seit Mai 2001 Bezirkskommandant im Lungau.

Vorgestellt

Großer Aufmarsch der Lungauer Feuerwehren in Tamsweg: Am 23. Jänner 2010 wurde das neue Drehleiterfahrzeug feierlich eingeweiht. Neben Landeshauptfrau Gabi Burgstaller (SPÖ) und Landesfeuerwehrkommandant Leo Winter nahm auch der Lungauer Bezirkskommandant Johannes Pfeifenberger bei dem Festakt die Ehrungen und Auszeichnungen verdienter Mitglieder vor. "Das ist für die Motivation wichtig. Eine Auszeichnung ist die einzige sichtbare Anerkennung für das Engagement der Freiwilligen. Aber Auszeichnungen können auch zum giftigen Thema werden: Vergessen darf man dabei niemanden", sagt Johannes Pfeifenberger und schmunzelt.

Sich selbst sieht der Versicherungsmakler und leidenschaftliche Feuerwehrmann lieber im Hintergrund werken. Dabei wurde er bereits 2001, mit erst 35 Jahren, zum Bezirkskommandanten gewählt.

Die "Faszination Feuerwehr" hat Johannes Pfeifenberger seit seiner Zeit bei der Feuerwehrjugend nie losgelassen. "Das Tolle ist, dass man viele Leute trifft und effizient helfen kann", sagt der Lungauer. Manchmal gebe es freilich Situationen, in denen man nichts mehr machen könne. Nach Verkehrsunfällen etwa – dann sei ein respektvoller Umgang mit den Opfern wichtig. Und manche Einsätze beschäftigen die Feuerwehrleute selbst noch lange – wie etwa der Brand im Tauerntunnel (Tauernautobahn). "Früher benötigte ein Feuerwehrmann vor allem Mut. Heute ist der ein guter Feuerwehrmann, der die Ereignisse gut verarbeiten kann", sagt Pfeifenberger.

Was macht ein Bezirkskommandant eigentlich? "Das ist eine Managerfunktion. Wenn ich sehe, dass wir im Gefahrengutbereich auf einen personellen Engpass zusteuern, muss ich versuchen, Leute für die entsprechenden Kurse zu gewinnen."

Als Bezirksvertreter sitze er außerdem in zahlreichen Feuerwehrgremien. "Mir gefällt, dass ich dort gestalten und das Beschlossene in der Praxis umsetzen kann." Schließlich ist Pfeifenberger noch bei "seiner" Freiwilligen Feuerwehr in St. Michael im Lungau aktiv.

Dabei hätte er als selbstständiger Unternehmer eigentlich genug zu tun. Seine Firma, eine Versicherungstreuhandgesellschaft, beschäftigt fünf Angestellte. Der Arbeitstag des Chefs kann sich schon auf 14 Stunden ausdehnen. Außerdem unterrichtet er am Wifi in Salzburg und an der Versicherungsakademie in Wien.

Was sagt da die Familie?

"Meine Frau Helga hat mich erst kennegelernt, als ich schon sehr aktiv war", meint Pfeifenberger. So hat sogar die "Nachwuchspflege" funktioniert: Sohn Markus ist Löschmeister in St. Michael.

Quelle