Karl-Heinrich-Waggerl-Haus

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Waggerlhaus

Im Karl-Heinrich-Waggerl-Haus ist ein unter Denkmalschutz stehendes Gebäude in Wagrain, in dem Karl Heinrich Waggerl und seine Frau Edith von 1920 bis 1973 lebten.

Allgemeines

Die erste urkundliche Nennung des Hauses, und zwar als Aignerhaus, erfolgte im Jahr 1776. Der Bau selbst ist aber um einiges älter. Als Waggerl und seine Frau 1920 nach Wagrain kamen bewohnten sie anfangs nur die beiden Dachkammern. Erst am 17. Oktober 1955 konnten sie das Haus käuflich erwerben. Nach dem Tod von Karl-Heinrich, am 4. November 1973 ging das Haus in den Besitz von Edith Waggerl über. Im Juni 1975 überschrieb sie in Form einer Schenkung das Haus samt Inventar der Gemeinde Wagrain. Das Verfügungsrecht erhielt die Gemeinde nach dem Tod von Frau Waggerl am 9. November 1990. Gemeinsam mit dem Wagrainer Kulturverein "Blaues Fenster" und Wissenschaftlern wurde das Haus zu einem Museum umgestaltet.

Heimatmuseum

Die wichtigsten Räume sind noch immer so erhalten wie sie Waggerl bewohnt hat. In Nebenräumen wurden Informationstafeln, Vitrinen, Hörstationen und ein Videofilm eingerichtet. Sie beschäftigen sich kritisch und informativ mit der Person und dem Werk Waggerls.

Das Museum versteht sich aber auch als Heimatmuseum. So wird seit 2006 dem Autor des Weihnachtsliedes "Stille Nacht", Joseph Mohr, ein eigener Raum gewidmet. Er war 11 Jahre Vikar in Wagrain und ist dort auch begraben. Die Auststellung beschäftigt sich neben dem Leben, seinen Werken auch mit seinem Wirken in Wagrain.

Auszeichnungen

Das Museum ist Träger des Österreichischen Museumsgütesiegels und hat 2001 den Anerkennungspreis des Salzburger Museumsschlüssels erhalten.

Quellen

  • salzburg.gv.at
  • Chronik der Gemeinde Wagrain, Band II

Weblink