Kellertheater Bürmoos

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Das KellerTheater Bürmoos war eine Kleinkunstbühne in der Flachgauer Gemeinde Bürmoos, die ihre letzte Vorstellung am 28. März 2013 gab.

Geschichte

Am 16. September 1989 führten Hildegard Schäffer, Johanna Maria Heinemann und Johanna Pieringer einen Einakter („Die Parkbank“) von Gerhard Riedl jr. auf. Dies fand im Rahmen einer SPÖ-Veranstaltung im alten Kinosaal unter dem Titel „Ein Nachmittag bei uns in Bürmoos“ statt. Der Erfolg spornte die Theatergruppe Bürmoos zu weiteren Veranstaltungen an.

1990: „Der schönste Muttertag“ 1991: „Die Werbefahrt“ 1992: „Maria und der Moorgeist“ 1993: „… und einen Mann dazu“, „Mutters Geld“ 1994: „Maschen, Mörder und Moneten“, „Mein Schatz Anna“ 1995: „Hochhausgeschichten“

Autor dieser Stücke ist Gerhard Riedl. Sie wurden noch im alten Kinosaal aufgeführt. Am 1. Juli 1992 gründete sich der Verein „Theatergruppe Bürmoos“ in einem Verein organisiert. Gerhard Riedl wurde der erste Obmann, Hildegard Schäffer und Johanna Maria Heinemann seine Stellvertreterinnen.

Es folgte der Abriss des alten Kinosaals, an dessen Stelle das neue Gemeindezentrum entstand. Bis zur Fertigungstellung des neuen Saales in diesem Gemeindezentrum spielte die Theatergruppe Büromoos im Saal des ehemaligen Gasthauses Unfried, das zu diesem Zeitpunkt bereits leer stand.

1997: „Spuuuk!“ von Leo Lukas und 1998: „Bei Werbung Mord“ wieder von Gerhard Riedl 1999: „Cilli, die Sau“ 2000: „Der Witwentröster“ 2001: „Umweg ins Glück oder Wenn Mütter Amor spielen“ 2002: „Unterm Schnee“, „Fleisch und Blut“ 2003: „Kaiserin Elisabeth – Legende einer seltsamen Frau“ nach Georg Rendl 2004: „Mama Joe’s Haus“ 2006: „Belogen und Betrogen“

Im Frühjahr 2006 wurden Verhandlungen mit Stiegl Immobilien über die Nutzung des Kellers in Stiegl's Einkehr aufgenommen. Der Nutzungsvertrag konnte dann im Oktober unterschrieben unterschrieben werden, die Umbauarbeiten mit großer finanzielle Unterstützung der Gemeinde Bürmoos, des Landes Salzburg und anderer Sponsoren begannen. Zum 15-jährigen Vereinsjubiläum konnte am 1. Juni 2007 das KellerTheater eröffnet werden. Als erste Premiere wurde die Komödie „Diva – oder was?“ gespielt.

Ende 2013

Im März 2013 gab Gerhard Riedl in einer Aussendung bekannt, dass das Büromooser KellerTheater mangels finanzieller Unterstützung durch die öffentliche Hand und rückläufiger Besucherzahlen seinen Betrieb mit Ende März 2013 einstellt. Unter dem Titel "Ausgespielt ... und dann Drama zu" gaben Brigitte Lechner, Elly Meisriemel, Andreas Riedl, Robert Zalmann und Gerhard Riedl noch so manche Anekdote von sich und sangen das eine oder andere Lied in ihren Abschiedsvorstellungen am 17., 23. und 24. März 2013.

Zu dieser Entscheidung kam es dadurch, dass der bisherige Gasthaus-Pächter ging und die Stieglbrauerei zu Salzburg, Besitzer des Objekts, einen neuen Pächter suchte. Dieser musste allerdings auch den Theater-Keller mitpachten. Der kostenlose Nutzungsvertrag war nicht mehr gültig. Der Obmann des Theatervereins Bürmoos, Gerhard Riedl, überlegte nicht lange und wurde neuer Pächter des Gasthauses. Ein Drittel der Pacht hätte er der Theatertruppe weiterverrechnen, was er nicht wollte und sich die Theatergruppe nicht leisten hätten können.

Neubeginn 2013

Im August 2013 war zu lesen, dass die tieglbrauerei Salzburg den Theaterkeller der Theatergruppe mietfrei zur Verfügung stellt. Lediglich die Betriebskosten müssten bezahlt werden. Auch Bürgermeister Peter Eder machte einen großzügigen Vorschlag zur finanziellen Unterstützung.

Quellen

{SORTIERUNG: Bürmoos, Kellertheater}}