Kolomaniritt

Aus Salzburgwiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Der Kolomaniritt ist eine Brauchtumsveranstaltung in der Tennengauer Gemeinde St. Koloman.

Geschichte

Die Initiative geht auf das örtlichen Bildungswerk unter der Führung des damaligen Bürgermeisters Matthias Neureiter und des Volksschuldirektors August Rettenbacher zurück. Veranstaltet wird er seit Beginn vom Reit- und Schnalzerverein St. Koloman. Der Kolomaniritt wird meist mit einer Danksagungsprozession verbunden und besteht aus Voranritt, Pferdesegen, Schnalzen auf dem Dorfplatz und anschließendem Kranzlstechen und einer Siegerehrung. Der Kolomaniritt geht auf eine alte Tradition der Taugler Vor- und Herrenreiter zurück.

Zur 50. Jubliäumsveranstaltung im Jahr 2010 waren fast 100 Reiter(innen) mit ihren Pferden erschienen.

1. St. Kolomaniritt: 2. Oktober 1960

Es wurde vom Straßeneinschnitt gegen Unterbernegg herauf geritten. Den ersten Preis gewann August Rettenbacher von Lienbach. Es waren 2000 Zuschauer anwesend. 26 Reiter;

2. St. Kolomaniritt: 26. Oktober 1965

Beim 2. St. Kolomaniritt wurde von Oberbernegg nach Buchnerholz geritten. Der erste Preis ging an Josef Klabacher von Gruben. Landeshauptmann DDr. Hans Lechner ritt auf dem Grubenbräunl über den Dorfplatz.

3. St. Kolomaniritt: 20. September 1970

Es wurde vom Wieser aus zum Unterbernegg geritten. Die Erntedankprozession war mit Voranritt und Pferdesegen. Auf dem Wieserfeld war ein Kranzlstechen. Den 1. Preis gewann Andreas Höllbacher. 23 Reiter.

4. St. Kolomaniritt: 7. September 1975

Beim 4. St. Kolomaniritt wurde vom Sportgelände der Volksschule nach Oberbernegg geritten. Es waren 29 Reiter dabei. Den 1. Preis gewann Josef Neureiter von Walfried.

5. St. Kolomaniritt: 5. Oktober 1980

Es wurde beim Buchnerbauern geritten, nämlich parallel zur Landesstraße auf den Hof zu. Es nahmen 42 Pferde teil. Den ersten Preis gewann Anton Lindenthaler von Oberschorn.

Quellen