Kurt Wiebach

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Kurt Wiebach (* 6. Juni 1946 in Berlin, Deutschland) ist ein Fußballtrainer und -funktionär.

Karriere

Der aus Berlin stammende Wahl-Bayer hat sich bei gleich zwei Salzburger Fußballklubs als Erfolgstrainer einen Platz in der Chronik erarbeitet und spielte auch eine wichtige Rolle beim Einstieg von Red Bull in den Fußball.

1984 übernahm Wiebach das Traineramt beim SAK 1914 in der 2. Division. Er schaffte es, den Abstieg im letzten Moment zu verhindern und den SAK schon in der Folgesaison trotz großer struktureller Probleme als Meister in die höchste Spielklasse zu führen. Mit Saisonende 1985/86 verließ Wiebach den SAK.

Das Kunststück Aufstieg wiederholte Wiebach bei Austria Salzburg: Im April 1988 wurde Wiebach als Nachfolger von Hannes Winklbauer Trainer des damals im Mittleren Play-off spielenden Klubs. 1988/89 saß er auf der Bank, als mit dem Husarenstück der Verpflichtung von Hans Krankl, dem "Last-Minute-Sieg" gegen Spittal und Platz zwei im Mittleren Play-off Salzburger Fußballgeschichte geschrieben wurde. Kurt Wiebach führte den Klub auch in den ersten zwei Jahren in der 1. Division und zeichnete u. a. verantwortlich für die Verpflichtung von Oliver Bierhoff.

Als im Sommer 1991 Otto Baric als Trainer nach Salzburg kam, wechselte Wiebach vorerst auf den Posten des Sportchefs, ehe er sich aus dem Spitzenfußball für längere Zeit zurückzog.

Mit der Übernahme von Austria Salzburg durch Red Bull 2005 kehrte Kurt Wiebach als Geschäftsführer auf die Fußballbühne zurück. Im Streit mit Teilen der Anhängerschaft um die Klubfarben vertrat Wiebach eine strikte Linie, die letztlich zum Bruch dieser Fans mit dem Klub führte. Im Juni 2006, nur wenige Wochen nach der Trennung von Trainer Kurt Jara, verließ auch Wiebach überraschend Red Bull Salzburg. Als Grund wurde angegeben, er wolle sich wieder vermehrt um seine Versicherungsagentur in Schönau kümmern.

Aktuell (2011) ist Kurt Wiebach Trainer der SG Schönau in der bayerischen Kreisliga.

Erfolge

Quellen

  • Salzburger Nachrichten
  • SG Schönau