Luigi Taveri

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Luigi Taveri beim 1. Mai Rennen 1963
Luigi Taveri beim 1. Mai Rennen 1963 im Rennen

Luigi Taveri (* 19. September 1929 in Horgen, Kanton Zürich, Schweiz; † 1. März 2018) war ein ehemaliger Schweizer Motorradrennfahrer und dreifacher Weltmeister in der Motorrad-Weltmeisterschaft.

Rennfahrer-Karriere

Luigi Taveri begann seine internationale Rennkarriere 1953 in der 350-cm³-Klasse. Nach schwierigen Jahren, in denen er in verschiedenen Klassen mit den Marken Moto Guzzi, Norton, MV Agusta, MZ und Ducati erfolglos blieb, wechselte er 1962 zu Honda. 1962, 1964 und 1966 errang er für den japanischen Hersteller den Weltmeistertitel in der 125-cm³-Klasse.

Bei seinen 143 Starts in der Motorrad-WM gelangen Luigi Taveri 30 Siege, 89 Podiumsplätze, sowie 28 'Schnellste Rennrunden'. Taveri gelang es als bisher einzigem Fahrer, in allen zu seiner Zeit gefahrenen Klassen – einschliesslich der Seitenwagen, bei denen er 1954 im Boot von Hans Haldemann Sechster bei seinen Heim-Grand-Prix wurde – WM-Punkte zu erringen.

Taveri und Salzburg

Bei den 1. Mai Rennen war Luigi Taveri mehrmals am Start. 1961 hatte er in der 125-cm³-Klasse mit seiner MZ Startschwierigkeiten und kam nicht weg. Auch 1963 war er am Start. 1966 gewann er dann die 125-cm²-Klasse. 1967 wurde er Sieger in der 250-cm³-Klasse. In diesem Rennen fuhr er auch die schnellste Runde mit 130,45 km/h Schnittgeschwindigkeit.

Später war er dann mehrmals bei dem von Helmut Krackowizer organisierten Oldtimer Grand Prix am Salzburgring zu Gast. Auch bei den Rupert Hollaus Gedächtnisrennen in den 2000er-Jahren konnte man ihn noch fahrend in Salzburg erleben.

Weiterführend

Für Informationen zu Luigi Taveri, die über den Bezug zu Salzburg hinausgehen, siehe zum Beispiel den Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum selben Thema

Quelle

  • Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum Thema "Luigi Taveri"
  • Salzburgwiki-Artikel "1. Mai Rennen"