Paul Koppenwallner I.

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Paul Koppenwallner (* 3. November 1888 in Salzburg; † 17. Dezember 1973 ebenda)[1][2] war ein Salzburger Goldschmied und SS-Führer.

Leben

Paul war − neben Anton (II.) − der jüngere Sohn des Anton (I.) Koppenwallner (*1850; † 1924).[3]

Er besuchte die Volks- und die Hauptschule sowie drei Semester der Staatsgewerbeschule – hier lernte er bei seinem Vater Anton die Gold- und Silberverarbeitung – in Salzburg. Anschließend arbeitete er an verschiedenen Orten Deutschlands.[4]

1915 trat er in die k. u. k. Armee beim Salzburger Hausregiment Erzherzog Rainer Nr. 59 ein. Im Dezember desselben Jahres geriet er in russische Gefangenschaft, wo er bis 1918 verblieb. Er kehrte nach Salzburg zurück und eröffnete ein Goldschmiedegeschäft am Alten Markt.[4]

Am 5. April 1931 trat er in die NSDAP, im Juli desselben Jahres in die SS ein.[4] Hier stieg er über verschiedene Stufen (20. April 1941: Obersturmbannführer) zum Standartenführer (9. November 1943) auf.[2]

Nach Kriegsende war er in Glasenbach (Camp Marcus W. Orr) interniert.[4]

Er war verheiratet mit Berta (* 9. Februar 1888 in Salzburg; † 13. April 1958)[1] und hatte fünf Söhne, darunter

  • Paul (II.) (* 5. Jänner 1914 in Rostock, gefallen 3. November 1944 in Soroksar), SS-Offizier;[4]
  • Hermann (gefallen 1942), Unteroffizier im Afrikakorps;[4][5]
  • Anton (III.) (gefallen am 10. Jänner 1942), SS-Offizier;[4][6]
  • Alfred [6], Juwelier in Salzburg.
  • Franz [6]

Rennfahrer

Koppenwallner fuhr auch Rennen, jedenfalls scheint er in der Ergebnisliste des Motorradrennens auf der Trabrennbahn 1929 auf.

Quellen

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Städtische Friedhöfe, Gräbersuche
  2. 2,0 2,1 Druga Wojna Światowa – XIP > Reich > Biografie > Paul Koppenwallner (zuletzt aktualisiert: 02/03/2010, abgerufen am 15. August 2014)
  3. www.koppenwallner.at/ > Geschichte
  4. 4,0 4,1 4,2 4,3 4,4 4,5 4,6 forum.axishistory.com > Granddaughter seeks info on Paul Koppenwallner from Salzburg (abgerufen am 15. August 2014)
  5. ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 28. Mai 1942, Seite 5
  6. 6,0 6,1 6,2 ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 25. Februar 1942, Seite 5