Pfanzelterhaus

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Die ganze Front in der Judengasse

Das Pfanzelterhaus ist ein denkmalgeschütztes Haus in der Salzburger Altstadt an der Judengasse 3, in dem sich die F. Pfanzelter GmbH des Franz Pfanzelter befand.

Geschichte

Bei diesem so genannten "Pfanzelterhaus" handelt es sich um einen Komplex, der aus zwei Gebäuden besteht. Ursprünglich waren diese beiden Objekte getrennt errichtet worden. Die erste urkundliche Erwähnung findet sich im Jahr 1327. Von 1472 bis 1869 war hier mit dem Guglbräu die zweitgrößte Brauerei Salzburgs angesiedelt gewesen. Nachdem 1868 der Braubetrieb eingestellt wurde, schloss der Gastbetrieb 1872.

Es folgt ein Umbau des Hauses und es wird zum Teil neu eingerichtet. 1873 erwirbt die Familie Pfanzelter das Gebäude und betreibt im rückwärtigen Teil des Hauses eine Tischlerwerkstatt, auf der Seite zur Judengasse ein Tapeziergeschäft. Der Entwurf der 1908 fertiggestellten Jugendstilfassade geht auf Franz Pfanzelter jun. zurück.

1939 wird nach der Aufgabe der Tischlerwerkstatt das Untergeschoss zur Astoria Bar umgebaut und am 19. August eröffnet. Später befand sich in diesen Räumlichkeiten das Postbüro der Salzburger Sparkasse.

Die Edith-Haberland-Wagner-Stiftung hatte das Gebäude 2007 erworben. Das Gebäude wurde seit 2011 in ein Lokal umgebaut. Helmut Mang, Geschäftsführer der StiftungsgmbH Österreich, sagte: „Der Fokus der Stiftung liegt auf umfangreichen Aktivitäten zum Denkmalschutz.“ In das Pfanzelter-Haus wird das Gasthaus zur Goldenen Kugel des Münchner Augustiner Bräus einziehen, das auf drei Ebenen 280 Sitzplätze bietet. Im November 2013 wurde das Gasthaus eröffnet.

Bei den Arbeiten wurden ein mittelalterlicher Gewölbekeller und Wandmalereien aus dem 18. Jahrhundert entdeckt.

Besichtigung

Im Jahr 2013 war das üblicherweise nicht zu besichtigtes Haus Objekt am Tag des Denkmals offen für Besucher.

Quelle