Hauptmenü öffnen

Reiner Brettenthaler

Reiner Brettenthaler

Dr. Reiner Brettenthaler (* 27. Februar 1944 in Salzburg) war 27 Jahre lang Präsident der Salzburger Ärztekammer. Er legte dieses Amt am 3. Mai 2007 nieder.

Leben

Brettenthaler maturierte 1962 am Akademischen Gymnasium Salzburg und ging dann für das Medizinstudium nach Wien, wo er 1970 promovierte. Die Turnusausbildung absolvierte er bis 1974 an den Salzburger Landeskliniken. 1975 eröffnete er seine Kassenpraxis in Elixhausen. Nach mehreren anderen standespolitischen Funktionen wurde Brettenthaler schließlich 1980 zum Präsidenten der Salzburger Ärztekammer gewählt. In dieser Funktion wurde er 1994, 1999 und auch im Jahr 2003 bestätigt.

Ab Juni 1990 fungierte der durchaus streitbare Vertreter der Interessen seiner Standeskollegen - er engagierte sich auch im Streit mit den Apothekern rund um die ärztlichen Hausapotheken heftig - zusätzlich noch als Erster Vizepräsident der Österreichischen Ärztekammer, 2003 wurde er schließlich zum Präsidenten der ÖÄK gewählt.

In den Jahren 2002 und 2003 fungierte Brettenthaler auch als Präsident des ständigen Ausschusses der Ärzte (CPME), der Dachorganisation der europäischen Ärzte in Brüssel.

Reiner Brettenthaler war als Vertreter der Ärztekammer auch im Vorstand der Österreichischen Akademie der Ärzte.

Zudem war Brettenthaler laut Auskunft der ÖÄK Homepage als Präsident auch in folgenden internationalen Organisationen tätig:

  • CEOM - Conférence Européenne des Ordres des Médecins et des organismes d'attributions similaires - Internationale Konferenz der Ärztekammern, befasst sich mit den rechtlichen Fragen der Migration von Ärzten und Fragen des Standes- und Berufsrechts
  • CPME Comité Permanent des Médicins Européens - Ständiger Ausschuss der europäischen Ärzte, standespolitische Dachorganisation der Ärztevertretungen der EU-Mitgliedsstaaten
  • EANA - Europäische Arbeitsgemeinschaft der niedergelassenen Ärzte
  • EFMA/WHO - The European Forum of Medical Associations and WHO - Europäisches Forum der Ärzteverbände und der WHO
  • UEMO-Union Européenne des Médecins Omnipraticiens - Europäische Vereinigung der Allgemeinmediziner
  • WMA - World Medical Association - Weltärztebund
  • ZEVA - Symposium of Medical Chambers of the Central and Eastern European Countries - Symposium der mittel- und osteuropäischen Ärztekammern

Quellen

  • Salzburger Nachrichten
  • Österreichische Ärztekammer
Zeitfolge