Ruderklub Möve

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Das Gebäude des Ruderklubs Möve am Wallersee in Zell am Wallersee.

Der Ruderklub Möve in der Stadt Salzburg wurde 1923 vom Wiener Franz Theisinger gegründet.

Geschichte

Plakat des Ruderklubs

Theisinger kam als Verwundeter des Ersten Weltkriegs nach Salzburg, wo er bald weitere Freunde des Rudersports fand. Im Frühjahr 1923 entstand oberhalb der Karolinenbrücke in Nonntal das erste Bootshaus. Hier wurde auch die erste Regatta ausgetragen: ein Dauerrudern über 3,3 Kilometer auf der Salzach stromaufwärts bis zur (alten) Hellbrunner Brücke. Ein Vierer ohne Steuermann, in dem auch Theisinger saß, gewann die Regatta.

Doch im Laufe der Zeit zeigte sich, dass der [Gebirgs]Fluss, die Salzach, nicht geeignet für den Rudersport war. So zerlegte man das Bootshaus und errichtete es am Wallersee neu. Damit wurde aber das tägliche Training unmöglich. Trotzdem feierte ein Vierer 1925 den ersten Sieg für den Ruderklub Möve, in Gmunden am Traunsee.

Den ersten österreichischen Meistertitel errang der Klub dann mit seinen Junioren (Jugendmeistertitel) im Jahr 1964. Auf der Salzach bei Urstein oberhalb des Kraftwerks Urstein ging dann 1975 die erste Regatta über die Bühne. 1990 wurde dort dann ein neues, modernes Bootshaus errichtet.

Bekanntester Ruderer des Klubs ist Ralph Kreibich, der es zum Europameister brachte.

2013: erster Heimsieg

Am 9. Mai 2013 gelang dem Ruderclub erstmals seit 34 Jahren ein Sieg auf der heimischen Regattastrecke auf der Salzach bei Urstein im Achter. Der Achter gewann mit 0,2 Sekunden Vorsprung vor den Teams aus Baden-Württemberg und Passau. Insgesamt waren am Christi Himmelfahrtstag 482 deutsche und österreichische Ruderer mit mehr als 243 Booten bei der traditionellen Sprint-Regatta in Hallein-Rif.

Die siegreiche Mannschaft des Achters: Dominik Kollau (Hallein-Rif), Steuerfrau Valentina Tollinger (Kuchl), Robert Wöhrer, Valentin Hinterstoisser, Christian Saller, Werner Sommer, Stefan Pericic, Elias Dax und Paul Lechner[1].

Quellen

Einzelnachweis