Salzburger Bücherverbrennung

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Gedenktafel zur Erinnerung an die Bücherverbrennung an der Filialkirche zum hl. Michael

Die Salzburger Bücherverbrennung fand am 30. April 1938, nach dem Anschluss an Nazi-Deutschland, am Residenzplatz in der Altstadt von Salzburg als eine der beiden Bücherverbrennungen auf dem Gebiet des heutigen Österreich statt. Die zweite war die Thalgauer Bücherverbrennung.

Allgemeines

Sie wurde vom SS-Mann, Lehrer und Schriftsteller Karl Springenschmid, der auch als Redner auftrat, inszeniert. 1 200 Bücher wurden aus Leihbüchereien, Buchhandlungen und privaten Haushalten abgeliefert und verbrannt, darunter auch jene von Joseph August Lux.

Springenschmids Aktion richtete sich - anders als die in Deutschland - nicht nur gegen Bücher jüdischer Schriftsteller und Künstler, sondern vor allem gegen Schriften katholischer Autoren und Politiker des Ständestaates.

Mahnmal

Am 13. Jänner 2012 wird beim Haupteingang des Unipark Nonntal, im ersten Untergeschoss im Innenhof der Fachbibliothek, ein Mahnmal feierlich enthüllt. Die Enthüllung findet unter dem Beisein von Rektor Heinrich Schmidinger, Landeshauptfrau Gabi Burgstaller und dem Künstler Zoltan Pap statt. Über das Werk spricht Werner Thuswaldner.

Weblinks

Quelle