Tourismusverband Bezirk Braunau

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Eine Delegation des neuen Tourismusverbandes im Bezirk Braunau bedankte sich bei LH-Stv. Dr. Strugl mit einer Auswahl an kulinarischen Spezialitäten aus der Region für die Unterstützung – v.l.: Bgm. Hannes Waidbacher, Braunau am Inn, Vors. Herbert Karer, Mattighofen, LH-Stv. Dr. Michael Strugl, Bgm. Josef Lasser, Franking, Vors. Christine Baccili, Braunau am Inn, Georg Bachleitner, Fa. InWert, Wolfgang Reindl, Verein Seelentium.

Der Tourismusverband Bezirk Braunau wird mit Wirkung vom 1. Jänner 2019 entstehen und dabei auch grenzüberschreitend bayerische und Flachgauer Gemeinden mit einschließen.

Bestehende Tourismusverbände fusionieren, neue kommen hinzu

Ein neuer gemeinsamer Tourismusverband mit mindestens 13 Städten und Gemeinden wird ab 1. Jänner 2019 die touristische Entwicklung im Bezirk Braunau am Inn vorantreiben. Gleichzeitig wird die grenzübergreifende Zusammenarbeit mit Bayern und Salzburg intensiviert, um den Gästen der Dreiländerregion ein grenzenloses Freizeiterlebnis bieten zu können.

Von der Bezirkshauptstadt Braunau über das Gebiet der Wohlfühlregion Seelentium und das Mattigtal bis hin zum Salzburger Seenland reicht das Gebiet des neuen Tourismusverbandes, der ab 2019 seine Tätigkeit aufnimmt. Alle bestehenden sieben Tourismusverbände der Region werden fusionieren, mindestens sechs neue Tourismusgemeinden schließen sich dem Verband zusätzlich an. Gemeinsame Werbung, aufeinander abgestimmte Angebote und übergreifende Produktentwicklungen werden sowohl für Gäste als auch für die heimische Wirtschaft deutliche Vorteile mit sich bringen.

Einzigartiges Tourismusmodell

Hintergrund der touristischen Veränderungen ist das neue oberösterreichische Tourismusgesetz, das dem lokalen Kirchturmdenken ein Ende setzt und auf schlagkräftige regionale Verbände setzt. Dabei nimmt das Modell im Bezirk Braunau eine einzigartige Sonderstellung ein: eine Verschränkung des oberösterreichischen Tourismusverbandes mit dem grenzüberschreitenden Tourismusverein gewährleistet eine gemeinsame Regionsentwicklung unter einem Dach. LH-Stv. Michael Strugl hatte diese Variante für die Grenzregion im Gesetzesentwurf verankert.

Entsprechend erfreut zeigte sich Strugl über die nunmehr fixierte Struktur des neuen Verbandes: „Der Bezirk Braunau ist eine in jeder Hinsicht aufstrebende Region, wobei dem Tourismus eine besondere Bedeutung zukommt. Einerseits findet man hier einzigartige Naturjuwele wie das größte Moor Österreichs oder das Naturschutzgebiet Unterer Inn, andererseits bringen innovative Wirtschaftsbetriebe wie KTM mit der neuen Motohall viele neue Gästegruppen zu uns nach Oberösterreich. Ich freue mich sehr, dass im Bezirk Braunau so viele Gemeinden an einem Strang ziehen und vor allem auch, dass der Blick auf die touristische Zukunft nicht an der Landesgrenze endet. Seitens des Landes Oberösterreich haben wir den Prozess gerne durch die Experten der Oberösterreich Tourismus GmbH und eine externe Begleitung unterstützt“, so LH-Stv. Strugl.

Die Tourismusgemeinden Braunau, Mattighofen, Franking, Munderfing, Lochen am See, Perwang am Grabensee und Hochburg-Ach haben die Fusion zu einem gemeinsamen Verband ab 1. Jänner 2019 beschlossen.

Die Gemeinden Haigermoos, Helpfau-Uttendorf, Kirchberg bei Mattighofen, Palting, St. Radegund und Weng im Innkreis haben sich bisher entschlossen, ebenfalls ab 1. Jänner dem neuen Tourismusverband beizutreten.

Im neuen grenzübergreifenden Verein sind die bayerischen Städte Burghausen, Simbach und Tittmoning sowie die Salzburger Gemeinden Lamprechtshausen und St. Georgen bei Salzburg mit dabei.

Lokale Besonderheiten bewahren

Für die Touristiker aus dem Bezirk Braunau steht der Erhalt der lokalen Besonderheiten an der obersten Stelle der touristischen Agenda. Dazu gehören die vielen Rad- und Wanderwege ebenso wie gediegene kleine Museen, spannende Abenteuerführungen oder das breite Angebot lokaler Kultur. Die Gesamtkonzeption wird von der LEADER-Region Oberinnviertel-Mattigtal massiv unterstützt und mitgetragen. Mit der Braunauer Wirtschaftskammer ist überdies ein gemeinsames Konzept für Betriebsbesichtigungen und Wirtschaftsexkursionen in Vorbereitung. Die innovativen Unternehmen des Bezirks locken immer öfter interessierte Fachgruppen an.

Ein Herzstück des touristischen Konzeptes sind die kulinarischen Köstlichkeiten der Region. Schon bisher erwiesen sich die InnWirtler Wirtekooperation, die Bierregion Innviertel sowie die verschiedenen regionalen Gasthäuser und Direktvermarkter als Gästemagneten, doch lässt sich dieses Angebot noch deutlich ausbauen.

Quelle

  • Presseaussendung der Wohlfühlregion Seelentium Anfang November 2018