Wilhelm Günther

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Hofrat Prof. Dr. phil. Wilhelm Günther (* 1952 in Salzburg; † 17. Jänner 2019) war Montanhistoriker und Naturschutzbeauftragter des Landes Salzburg für den Flachgau.

Vorgestellt

Wilhelm Günther studierte an der Universität Salzburg Biologie und Erdwissenschaften und war Lehrbeauftragter an dieser Universität. Er war Mitwirkender an zahlreichen montanhistorischen Forschungsprojekten und Verfasser zahlreicher Publikationen zu geologischen und montanhistorischen Themen. Unter anderem konnte er eine vollständige Dokumentation der historischen Bergbaue im Land Salzburg erstellen. Er hat auch maßgeblich dazu beigetragen, dass der Buntmetallstollen in Leogang-Hütten als Schaubergwerk wiedereröffnet werden konnte.

Wilhelm Günther wohnte in St. Jakob am Thurn und war als Naturschutzbeauftragter für den Flachgau im Amt der Salzburger Landesregierung (Naturschutzreferat) beschäftigt. Er war verheiratet und hinterließ eine Tochter.

Ehrungen

Wilhelm Günther war

Dr. Günter war

Publikationen

(nicht vollständig)

  • Gemeinsam mit Werner H. Paar als Herausgeber sowie Fritz Gruber und Volker Höck: Schatzkammer Hohe Tauern, 2000 Jahre Goldbergbau, Hrsg. Wilhelm Günther u. Werner H. Paar, Verlag Anton Pustet, Salzburg – München 2000.
  • Gemeinsam mit Werner H. Paar, Fritz Gruber, Volker Höck, Heinz Slupetzky und Hans Erich Stocker: Das Buch vom Tauerngold, 2006, ISBN 3-7025-0536-9
  • Gemeinsam mit Clemens Eibner, Andreas Lippert und Werner H. Paar: 5000 Jahre Kupferbergbau Mühlbach am Hochkönig – Bischofshofen, Hrsg. Gemeinden Mühlbach am Hochkönig und Bischofshofen 1993.
  • Teil 2: Erzbergbau und Hüttenwesen im Bundesland Salzburg − Wirtschaftliche Bedeutung aus montanhistorischer Sicht. In: Gerhard Feitzinger, Wilhelm Günther, Angelika Brunner: Bergbau- und Hüttenaltstandorte im Bundesland Salzburg. Land Salzburg, Salzburg 1998. (PDF 10,74 MB).
  • Gold und Silberbergbau in den Hohen Tauern, Zeitschrift der Vereinigung Steirischen Mineraliensammler und Fossiliensammler, 2002
  • gemeinsam mit Gottfried Tichy: Bauxitbergbau in Salzburg. – Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde – 118: 327 - 340.eburtstag – Die Höhle – 039: 43 - 60. (1978)
  • gemeinsam mit Tze-Tuan Chen, Werner H. Paar: Extrem silberreicher Freibergit in Pb-Zn-Cu-Erzen des Bergbaues "Knappenstube", Hochtor, Salzburg Carinthia II – 168_88: 35 - 42. (1978)
  • gemeinsam mit Gottfried Tichy: Manganberg- und -schurfbaue im Bundesland Salzburg. – Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde – 119: 351 - 373. (1979)
  • gemeinsam mit Gottfried Tichy : Kohlevorkommen und -schurfbaue im Bundesland Salzburg. – Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde – 119: 383 - 410. (1979)
  • gemeinsam mit Gerhard Feitzinger: Der alte Quecksilberbergbau Vogelhalte bei Leogang. – Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde – 126: 667 - 680. (1986)
  • Entwicklung des Berg- und Hüttenwesens und ihre wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung – Diverse Verlagsschriften des Naturhistorischen Museums Wien – 13: 113 - 125. (1994)
  • Salzburgs Bergbau und Hüttenwesen im Wandel der Zeit, Buntmetalle und stahlveredelnde Metalle, (Hrsg. Wilhelm Günther), Leoganger Bergbaumuseumsverein, Leogang.
  • gemeinsam mit Klaus Lewandowski: Montanbehörden und Montaninstitutionen in Salzburg. – Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde – 142: 267 - 290. (2002)
  • Geologie — Mineralogie — Montanwirtschaft: Die ehemaligen Blei- und Zinkerzbergbaue in der Nachbarschaft des Landes Salzburgs – Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde – 150: 261 - 300. (2010)

Quellen

  • Klappentext Schatzkammer Hohe Tauern und 5000 Jahre Kupferbergbau
  • SN vom 19. Jänner 2019 (Parte)