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Äußeres Nonntaler Tor

Äußeres Nonntaler Tor in Lodronscher Erweiterung, Außenansicht
Äußeres Nonntaler Tor in Lodronscher Erweiterung, Innenansicht
Äußeres Nonntaler Tor in Lodronscher Erweiterung, Seitenansicht

Das Äußere Nonntaler Tor war ein historisches Salzburger Stadttor, aus der Zeit der Zweiten Stadtbefestigung, das von der von heutigen Nonntaler Hauptstraße und dem Oberfrinningerweg (heute Josef-Preis-Allee) und auch von der Hellbrunner Straße in die Stadt Salzburg führte.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Es wurde auch Klause unter dem Nunberg oder innere Nuntalklausegenannt und war eine mehrfach veränderte mittelalterliche wehrhafte Toranlage zur Befestigung der Stadt Salzburg im Osten des Kaiviertels. Die jeweilige genaue Lage der Tore inneren und des äußeres Nonntaler Tor im Lauf der Jahrhunderte nicht vollständig geklärt.

Das Äußere Nonntaler Stadttor ergänzte und verstärkte das Innere Nonntaler Tor vor feindlichen Angriffen. Es wurde wohl um 1465 errichtet.

Das Innere Nonntaler Tor stammt wohl aus der Zeit der Zweiten Stadtbefestigung und wurde wohl um 1465 verstärkt bzw. erneuert sowie zur besseren Sicherung an der Außenseite mit einem Rundturm ausgestattet. Aus dieser Zeit der Zweiten Stadtbefestigung stammt auch das nächstgelegene Äußere Nonntaler Tor.

Im Zuge der Dritten Stadtbefestigung unter Fürsterzbischof Paris Graf Lodron wurde neben dem Inneren Nonntaltor stadtauswärts zuerst eine weitere Toranlage erbaut, die 1644 als Torbau aber wieder aufgelassen wurde. Man erkannte, dass die Nonntaler Tore von der Festung aus und von Nonnberg aus gesehen durch Geschütze von oben nicht ausreichend gedeckt werden konnten. Deshalb wurde vor dem Inneren Nonntaltor die Wehrmauer des St. Erentrudis Bollwerkes (auch Kajetanerbastion) gebaut und das Tor somit verschlossen. Es wurde in der Folge zum Keller im "Profoßhaus" 1647 bzw. im "Glockengießerhaus" 1650.

Reste der Toranlage der Lodronschen Erweiterung befinden sich bis heute im Keller von Haus Schanzlgasse Nr. 14. Das einstige Tor ist nicht öffentlich zugänglich. Die Bilder stammen von einem Tag der offenen Tür im Landeskindergarten Schanzlgasse.

Lage

Die Lage des Tors ist auf der Nachzeichnung der Stadtansicht von 1565 von Georg Pezolt gut zu erkennen. Es liegt hier z. T. verdeckt durch den Rundturm neben dem Inneren Nonntaler Tor fast direkt unter dem kleinen Ulrichskirchlein der Benediktinerinnenabtei Nonnberg. Die Lage ist heute im äußerten westlichen Teil des Schanzlparks anzunehmen.

Gemälde, auf denen das Tor zu sehen ist

Bilder

Kupferstich, 1644, Universitätsbibliothek Salzburg, Grafiksammlung, G 1185 II [1]

Quellen

Einzelnachweise