Albin Neumayr

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Albin Neumayr sen. (* 29. Jänner 1917; † 10. März 2011) war Sägewerker und Bürgermeister (ÖVP) der Pinzgauer Gemeinde Maishofen.

Leben

Albin Neumayr besuchte die Hauptschule in Feldkirch und ging danach in Wattens (Tirol) in die Metzgerlehre. Die Meisterprüfung legte er in Salzburg ab.

Im Zweiten Weltkrieg war er als Pionier in Norwegen und Finnland an der Eismeerfront eingesetzt.

Nach seiner Rückkehr arbeitete er auf Schloss Kammer in der Landwirtschaft, bis er in das Sägewerk seines Bruders wechselte.

Im Jahr 1951 heiratete er Maria. Die beiden übernahmen die Maishofener Huttersäge und bauten sie zu einem leistungsfähigen Mittelbetrieb aus.

Neumayr war Vater zweier Töchter und ebensovieler Söhne.

1949 wurde Neumayr Gemeindevertreter in Maishofen, 1954, im Alter von 37 Jahren, wurde er unter Bürgermeister Gabriel Hasenauer Gemeinderat und übte diese Funktion bis 1964 aus. Von 1964 bis 1969 war er Bürgermeister der Gemeinde Maishofen. In seiner Amtszeit entstanden unter anderem Wohn- und Schulgebäude, das Postgebäude, der Sportplatz und der Neubau der Friedhofskapelle.

Er war seit 1960 Oberschützenmeister und Obmann der Schützengesellschaft Maishofen.

Er erreichte ein Lebensalter von 94 Jahren.

Ehrung

In Anerkennung seiner Verdienste verlieh ihm die Gemeinde Maishofen am 1. Februar 1987 ihren Goldenen Ehrenring.[1]

Quellen

Zeitfolge