Alfred Rinnerthaler

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Ao. Univ.-Prof. Dr. jur. Alfred Rinnerthaler (* 8. Juni 1951) ist Kirchenrechtler an der Universität Salzburg.

Berufslaufbahn

Im Jahr 1976 wurde er zum Doktor der Rechtswissenschaften promoviert.

Er habilitierte sich im Jahr 1990 für das Fach "Kirchenrecht". Zum Außerordentlichen Universitätsprofessor wurde er am 1. Oktober 1997 ernannt.

Seit 1992 ist er Vorstand des Instituts für Kirchliche Zeitgeschichte am Internationalen Forschungszentrum für Grundfragen der Wissenschaften in Salzburg. Von 1999 bis 2001 war er Vorstand des Instituts für Rechtsgeschichte und Kirchenrecht an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg.

Seit 1991 ist er auch Defensor vinculi am Erzbischöflichen Diözesan- und Metropolitangericht.

Werke

(Auswahl, ab 2003)

  • Das Salzburger Privileg der freien Verleihung der Eigenbistümer Gurk, Chiemsee, Seckau und Lavant aus der Sicht kirchlicher und weltlicher Quellen, in: Hans Paarhammer und Alfred Rinnerthaler (Hg.), Salzburg und der Heilige Stuhl, Frankfurt 2003, S. 301–366.
  • Von der barocken Benediktiner- zur Staatsuniversität. Vom Werden der Salzburger "Alma Mater", in: Bürgerliche Freiheit und Christliche Verantwortung. Festschrift für Christoph Link zum siebzigsten Geburtstag, hg. v. Heinrich de Wall und Michael Germann, 2003, S. 787–826.
  • Johann Kirchsteiger und seine „Salzburger Ehen, in: Festschrift für Peter Putzer, Egling 2004, S. 823–868.
  • Mons Pietatis Civitatis Salisburgensis. Die Geschichte des milden Leihhauses in Salzburg und dessen wirtschaftliche Bedeutung, in: Ulrike Aichhorn (Hg.), Geld- und Kreditwesen im Spiegel der Wissenschaft, New York–Wien 2005, S. 217–260.
  • Vom „Kirchenstaat“ zum „seelsorglichen Notstandsgebiet“. Die Bedeutung der Säkularisation für die Salzburger Kirche, in: Gerhard Ammerer und Alfred Stefan Weiß (Hg.), Die Säkularisation Salzburgs 1803, Frankfurt/Main 2005, S. 197–217.
  • (Herausgeber:) Das kirchliche Privatschulwesen. Historische, pastorale, rechtliche und ökonomische Aspekte (Wissenschaft und Religion 16), Frankfurt am Main-Wien u. a. 2007, 545 S.
  • Alte Zusagen gebrochen. Die Säkularisation des Fürsterzbistums Salzburg und des Metropolitankapitels. Folge 2, in: Rupertus-Blatt, 8. 4. 2007, S. 16–17; 15. 4. 2007, S. 14–15.
  • Eine Kirche für Salzburgs Altkatholiken (Wissenschaft und Religion. Veröffentlichungen des Internationalen Forschungszentrums für Grundlagen der Wissenschaften Salzburg 19), Salzburg 2008, 178 S.
  • Salzburgs Kirche unter Bayern und Österreich, in: Zaisberger, Friederike und Hörmann, Fritz (Hg.): Frieden – Schützen 1809–2009, Werfen 2009, S. 383–398.
  • Das Missionshaus Maria Sorg in Lengfelden, in: Bergheim. Geschichte und Gegenwart, Bergheim 2009, S. 344–365.
  • Winkelschule – Pfarrschule, Bergheims Schule 1709 bis 1890, in: Bergheim. Geschichte und Gegenwart, Bergheim 2009, S. 560–569.
  • Die Stadtpfarrkirche. „Zu Unserer Lieben Frau“ (heute Franziskanerkirche) als öffentlicher Raum, in: Ammerer, Gerhard; Weidenholzer, Thomas (Hg.): Rathaus, Kirche, Wirt, Salzburg 2009, S. 103–116.
  • Fürsterzbischof Sigismund Waitz. Ein Tiroler Patriot auf dem Salzburger Bischofsstuhl, in: Alexander, Helmut (Hg.): Sigismund Waitz. Seelsorger, Theologe und°Kirchenfürst, Innsbruck–Wien 2010, S. 363–428.

Quellen